Verwehte Flocke

Ein Gedicht von Anton Schlittmaier
Der Schnee ist weit von mir –
verwehter Flockentraum.
Am Baum nur Raureif hier –
ein schöner Ästesaum.

Ich tauche meine Hand
ins Wasser weit hinein.
Das Eis ist nicht im Land,
der Winter sagt sein Jein.

Ich glaube an das Eis,
das trägt den Sonnentag,
auch wenn die Stimme leis
ertönt und furchtbar vag.


© ANTOSCH

Informationen zum Gedicht: Verwehte Flocke

11.12.2019
24.193 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.