Tränen

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Für meine Tränen schäme ich mich nicht,
denn sie kommen von meinem Herzen.
Meistens sind es keine Freudentränen,
sind traurige Gedanken, mit Schmerzen.

Jeder Kluge weiß,
es ist nicht nur Freude auf dieser Welt
und leider ist nicht alles so,
wie es uns gefällt.

Es bröckelt der Kit,
der alles zusammenhält.
Man fragt, was kann man da machen?
Es ist doch von Gott alles so gewollt,
klaro, auch die schlimmen Sachen?

Tränen sind ein Teil von mir selbst.
Sie gehören fest zu meinem Leben.
Ich freue mich, wenn sie neue Wege
frei spülen,
hoffentlich Bessere, als die
Parteien und Kirchen vorgeben.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
01.012026



mageba

Informationen zum Gedicht: Tränen

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09.02.2026
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