Sonnenbrand

Ein Gedicht von Meteor
Sommerschatten vertreibt die Hitze,
lang ersehnte Ebbe nach der Flut.
Schwüle Luft tropft von der Spitze,
Stille gefangen in dampfender Glut.

Entlang Pfaden, wo Dornen wachsen,
in Glas verschmolzene Fußabdrücke,
eingebrannte Spuren vom Aufstapfen,
hinterlassen auf der Jahreszeitbrücke.

Der Natur stumm geflüsterter Befehl
gibt die Sommermonate zur Prüfung,
kettet die glühende Sonne ans Hell,
selbst die Nacht quälende Triefung.

Der glutrote Stern brennt lichterloh,
so nähert er sich, die Luft vibriert.
Der Lebensspender droht mit Inferno,
eine brenzlige Zeit bis es wieder friert.

Jahreszeiten beugen sich seinem Willen,
während die Welt dem Schlaf verfällt.
Erwachen lässt zur Kühlung enthüllen,
was sich lebendig dem Sommer stellt.

Informationen zum Gedicht: Sonnenbrand

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21.06.2026
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