Schweigen

Ein Gedicht von Allie Winterwolf
Schwarze Flügel breiten sich aus,
Wobei die Zeit nimmt ihren Lauf.
Ihr Gesicht wird immer blasser,
Als sie landet vor dem Wasser.
Schwarze Haare weh'n im Wind,
Die Dunkelheit macht sie fast blind.

Setzt sich auf den kalten Stein,
Fühlt sich immer mehr allein'.
Das Funkeln ihrer Augen erlischt immer mehr,
Will nicht wahrhaben, dass es schmerzt so sehr.
Tränen sammeln sich in ihren Augen,
Kann das alles noch nicht glauben.

Verdeckt mit den Händen ihr Gesicht,
Weil jetzt ihre Fassade bricht.
Lange Haare verdecken ihre Hände,
Hat das Gefühl, dass dies jetzt ist – das Ende.
Tränen kullern auf die Steine
Und auf ihre kalten Beine.

Steht langsam von den Steinen auf,
Breitet ihre Flügel aus.
Geht mit rötlichen Wangen zum Wasser,
Die schäumenden Wellen machen sie nasser.
Stürzt sich in die Wellen hinein,
Möchte endlich in Frieden sein.

Informationen zum Gedicht: Schweigen

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24.05.2026
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