Profil von Allie Winterwolf

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.05.2026
Alter: 34 Jahre

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Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen auf meinem Profil.

Ich bin Allie Winterwolf und die Welt der Buchstaben ist mein Zuhause.
Die geschriebenen Werke sind im Zeitraum 2014 - 2023 entstanden.
Gästebucheinträge und Nachrichten sind immer willkommen.
Rückmeldung jeglicher Art ist erwünscht, Hauptsache respektvoll.

Die Gedichte dürfen ohne meine schriftliche Zustimmung in keiner Weise kopiert, geteilt veröffentlicht oder für sonstige Zwecke genutzt werden.

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Anzahl Gedichte: 18
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Gedichte gelesen: 26 mal
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Titel
18 Tanka 1 und Tanka 2 24.05.26
Vorschautext:
Ich blicke hinab
Unter mir fließt das Wasser
Es lockt mich zu sich
Schaumkronen küssen mich sanft
Tunken mich in schwaches Licht

Ich sehe Fratzen
Ich höre die Angst rufen
Etwas zieht mich fort
Eine vertraute Stimme
Führt mich auf den Weg des Licht's
17 Buchstabenreise 24.05.26
Vorschautext:
Regen prasselt auf die Steine,
Darin tanzen Buchstaben, welche ergeben Reime.
Sie tanzen her, sie tanzen hin,
Überall kommen sie einem in den Sinn.
Ob durch Musik, Bilder oder Gedanken,
Buchstaben kennen keine Schranken.

Goldene Buchstaben tanzen,
Zwischen Blättern und Pflanzen.
Weh'n durch das Fenster hinein,
Wollen endlich auf Papier – Zuhause sein.
Es führt den Stift des Menschen Hand,
...
16 Europäischer Nerz 24.05.26
Vorschautext:
Ein Marder mit überwiegend dunklem Fell,
Im Sommer wird es jedoch hell.
Das Kinn und die Oberlippe sind weiß,
Er lauert nahe des Wassers – wo seine Beute plätschert leis'.
Fröhlich tappst der Marder zum kühlen Blau,
Sieht Insekten darüber schwirren und auf den Blättern Tau.
Der Marder lässt sich nun friedlich auf dem Wasser treiben,
Die Anderen können ihm heut' gestohlen bleiben.
Lässt sich treiben ganz weit fort,
An einen uns unbekannten Ort.
15 Tasmanischer Beutelwolf 24.05.26
Vorschautext:
Der tasmanische Beutelwolf streift nachts durch die Wälder,
Erblickt in der Ferne ein Dorf und ringsum weitreichende Felder.
Vorsichtig und leise,
Zieht er schnüffelnd seine Kreise.
Am Himmel fliegt ein Schmetterling,
Zwischen den Flügeln trägt er einen goldenen Ring.
Der Ring fällt in das tierische Fell,
Er beginnt zu leuchten im Mondlicht ganz hell.
Wo Fell war ist nun Haut,
Eine Stimme fragt: „Was bin ich? Wo ist meine tierische Haut?“
14 Trompetenfisch 24.05.26
Vorschautext:
Der Trompetenfisch treibt friedlich im Fliedersee,
Sieht am Ufer grasen ein kleines Reh.
Es spielt mit seinem Spiegelbild, plätschert mit den Hufen wild.
„Hey, hallo du! Pass doch auf!
Sonst trittst du noch auf mich drauf!“
„Oh entschuldige, das tut mir leid!
Ich wollte noch etwas spielen, bevor es schneit!“
„Kleines Reh, dafür ist die Zeit zu knapp
„Schau! Die Flocken fallen herab!“ .
13 Meeresschildkröte 24.05.26
Vorschautext:
Majestätisch zieht sie ihre Kreise,
Nimmt euch mit auf eine Reise.
Es begrüßen euch Meerjungfrauen, Seepferdchen und Delfine,
Das Meer erblüht durch ihren Gesang und ihre Liebe.
Verstreut zu seh'n Rosen, Flieder, bemooste Steine,
Wenn euch der Panzer heranträgt seht ihr Tiere – große und kleine.
Der Mittelpunkt ist ein goldener Palast,
In welchem ihr heute seid zu Gast.
Mit eurer gepanzerten Gefährtin tanzt ihr bis in die Nacht,
Bis ihr am Morgen neben eurer Plüsch-Schildkröte erwacht.
12 Daheim 24.05.26
Vorschautext:
Daheim – ist wo Buchstaben mir flüstern,
Mal fordernd, mal schüchtern.
Daheim – ist wo Stift trifft auf Papier
Und ich nicht sagen kann, ob ich dort bin oder hier.
Daheim – ist meine kreative Welt,
Die ich liebe, die mich hält.
Daheim – Meerjungfrauen, Kobolde und Feen,
Wälder, Häuser und auch Seen.
Daheim – ist wo ich liebe.
11 Das musikalische Band 24.05.26
Vorschautext:
Eine Ocarina in der Hand,
Es entsteht ein musikalisches Band.
Welches hinauf weht ins Geäst,
Zu einem großen Vogelnest.
Stolz trägt der Vogel sein Gefieder,
Zwitschert mit ein in die Melodie der Ocarina.
Die Melodie wird fortgetragen vom Wind,
Über den Bach – das blaue Kind.
Fortgetragen in die Ferne,
Erfüllt die Welt – mit Liebe und Wärme.
10 Regen 24.05.26
Vorschautext:
Klopf, Klopf!
Der Regen tropft.
Zuerst auf das Blätterdach mit seinem Geäst,
Darin versteckt – ein Ei im Nest.
Darunter ein Tier – es springt von Ast zu Ast,
Ein Eichhörnchen vielleicht – es springt mit großer Hast.
In der Baumhöhle sitzt eine Maus,
Traut sich bei dem Regen nicht heraus.

Klopf, Klopf!
Der Regen tropft.
Kinder springen in die Pfütze,
...
9 Eine Blume 24.05.26
Vorschautext:
Eine Blume – rot wie Feuer,
Gefangen hinter altem Gemäuer.
Ihre Blüten schimmern nur blass,
Verfärben sich immer dunkler vor Hass.
Die Blüten hängen schlaff herab,
Sterben bald gänzlich ab.

Eine Berührung reicht aus zum Erblüh'n,
Hoffnungsschimmer zu versprüh'n.
Hoffnung – dass Ehrlichkeit nicht stirbt,
Im Herzen der Menschen nicht gefriert.
Hoffnung auf einen Wegbegleiter,
...
8 Witwenvogel 24.05.26
Vorschautext:
Schwarz getränkt ist das Gefieder,
Deutlich hörbar die wehklagenden Lieder.
Sitzt gebannt zwischen dem Geäst,
Immer spürbar das zu wärmende Nest.
Der Körper im Innern so leer,
Die Seele wie ein Stein so schwer.

Hass projiziert sich auf die Brut,Trauer verwandelt sich in Wut.
Ohne des Lebens würdig zu sein,
Erfährt die Brut unendlich Pein.
Kein Leben zu hören ist nun mehr,
Zurück bleiben die Hüllen leer.
...
7 Die Blüte des Lebens 24.05.26
Vorschautext:
Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben,
Das Kind im Innern für immer gestorben.
Die Gefühle so real, verankert so tief.
Was bleibt, ist der Hass – schwarz und intensiv.

Die Straßen sind leer, so wie mein kaltes Herz,
Die Emotionen gefroren, um zu verhindern den Schmerz.
Wie Kreide – das Gesicht so bleich,
Mit Narben verziert und trotzdem butterweich.

Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben,
Das Kind im Innern für immer gestorben.
...
6 Winterwind 24.05.26
Vorschautext:
Hier sitze ich nun im Winterwind,
In der Luft liegt der Duft von Zimt.
Flocken tanzen vor meinen Augen,
In der Ferne höre ich das Gurren von Tauben.

Schreite langsam durch die schneebedeckten Wälder,
Mit jedem Schritt scheint es zu werden kälter.
Der Winterwind vollführt einen eisigen Tanz,
Verschmilzt dabei mit dem Abendglanz.

Schneebedeckt sind alle Bäume,
Nun ist es Zeit für eisige Träume.
...
5 Gelogen 24.05.26
Vorschautext:
Gelogen – waren deine Worte
Gelogen – denn du bist von derselben Sorte
Gelogen – die Momente zu zweit
Gelogen – die verstrichene Zeit
Gelogen – die Gefühle voller Wärme und Leidenschaft
Gelogen – die aufgewandte Kraft
Gelogen – war alles von dir
Gelogen – das Gefühl von wir
4 Erwecke mich aus meinem Traum 24.05.26
Vorschautext:
Sitze auf einer Bank,
Fühle mich schon ganz krank.
Sehnsucht breitet sich in mir aus,
Emotionen nehmen ihren Lauf.
Verzweiflung spüre ich Tag für Tag,
Weil ich dich im Herzen mehr als nur mag.

Kann dir nicht sagen – ich liebe dich,
Weil die Angst da ist, dass alles zerbricht.
Angst, deine Nähe nicht mehr zu spüren,
Dich zu berühren.
Angst, nicht mehr in deine Augen zu blicken
...
3 Schweigen 24.05.26
Vorschautext:
Schwarze Flügel breiten sich aus,
Wobei die Zeit nimmt ihren Lauf.
Ihr Gesicht wird immer blasser,
Als sie landet vor dem Wasser.
Schwarze Haare weh'n im Wind,
Die Dunkelheit macht sie fast blind.

Setzt sich auf den kalten Stein,
Fühlt sich immer mehr allein'.
Das Funkeln ihrer Augen erlischt immer mehr,
Will nicht wahrhaben, dass es schmerzt so sehr.
Tränen sammeln sich in ihren Augen,
...
2 Meereskuss 24.05.26
Vorschautext:
Das Meer schlägt gegen hohe Klippen,
Im Mondlicht leuchten ihre Lippen.
Kalte Tropfen spritzen auf die Haut,
Dabei zu hören ein erschreckter Laut.
Blaue Augen seh'n sich an,
Zieh'n sich gegenseitig in den Bann.

Eng umschlungen sitzen sie da,
Können kaum glauben, dass es endlich ist wahr.
Schwarze Haare weh'n im Wind,
Die Schwärze der Nacht macht sie fast blind.
Spüren gegenseitig ihren Atem,
...
1 Der Spaziergang 24.05.26
Vorschautext:
Blättergewirr geschmückt mit moosbedecktem Stein,
Viele Blätter schimmern fast rot im Abendschein.
Ein langer Weg bedeckt mit Kies und Erde,
Am versteckten Bach sind zu seh'n die Waldpferde.

Im eisblauen Wasser werden gespiegelt ihre Liebe und ihr Mut
Und der unsichtbare Kampfgeist der in ihnen ruht.
Immer bereit zu halten Wacht,
Sich zu beschützen Tag und Nacht.

Graue Mähne, weißes Fell,
Leuchten im Licht des Mondes ganz hell.
...