Schlange stehen

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Ob man will oder nicht,
oft ist sie einfach vor uns.
Schon bei einfachen Dingen
kommst’e nicht dran vorbei.

So z.B im Finanzamt,
an der Supermarktkasse,
im Theater beim Einlass
beim Boarding am Flieger.

Was kann eine Natter dafür,
ist nur ein Schuppenkriechtier.
Hat außerdem ein Geschmäckle,
für Viele sind Schlangen Horror.

Sie braucht Nichts im Supermarkt,
du findest sie wohl nie im Theater
und fliegen kann sie auch nicht.
Sie ist nicht mit dem Finanzamt
verwandt.

Da fragt man fragt sich,
weshalb wird ihr Name missbraucht?
Für etwas Fragwürdiges anstehen,
ist doch eine menschliche Erfindung.

Wir sollten die Sache umbenennen,
in
,, Menschliches Teamwork zum
erhaschen spezielle Konsumprodukte
und anderen Auswüchsen
des modernen Lebens.“

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz



mageba

Informationen zum Gedicht: Schlange stehen

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23.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ernestine Freifrau v) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.