Schade um den Mond

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Wir streiten uns
in der Nacht.
Worte blitzen auf.
Der Zorn glüht nach.
Keiner hört zu.
Jeder hat recht.
Über uns
der Mond.
Er wandert um den Teich,
uns belauschend.
Schade um den Mond,
er lässt die Sterne
so wunderschön tanzen;
er verstreut Silber
auf den Straßen;
er legt einen magischen Glanz
auf Dächer und Felder.
Schade,
dass wir ihn
gerade jetzt
nicht ansehen.

Informationen zum Gedicht: Schade um den Mond

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29.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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