Rufschädigung

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
- Fiktion –

Er ist bei ihr abgeblitzt.
Abfuhr trifft sein Ego zutiefst.
Sein glühendes Begehren
schlägt in Hassliebe um.
Er fühlt sich in seiner
Männlichkeit entehrt, verletzt.
Einzig und allein geht es ihm
nun um Genugtuung.
Rachegelüste suchen ihn heim.
In der Öffentlichkeit
beschmutzt er ihr Ansehen,
stellt sie als „Monster“ dar,
lässt sich über ihr angebliches
Fehlverhalten
lang und breit aus.
Er merkt nicht, wie er damit
seinen eigenen Namen
in den Schmutz zieht.

Immer mehr Menschen
wollen mit ihm nichts zu tun haben.

Die Abfuhr trifft sein Ego zutiefst…

Informationen zum Gedicht: Rufschädigung

26.10.2026
11 mal gelesen
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.