Rennen gegen die Zeit
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Morgens noch nichts ahnend wach,
da drückt es plötzlich, ganz genau.
Der Bauch wird laut, die Welt ist schwach
und flugs rennt man zum stillen Bau.
Man flucht, man sitzt, man grinst zugleich,
die Uhr tickt schneller als gedacht.
Der Körper meint es gar nicht weich,
er hat das Chaos selbst entfacht.
Doch irgendwann, nach wildem Spiel,
kehrt Ruhe ein, man atmet frei.
Man denkt: „Nie wieder Curry, viel!“,
Doch Abends ist der Mut schon neu.
© Claudia Behrndt
04.03.2025
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