Pfingstgeist

Ein Gedicht von Marie Mehrfeld
Krieg, Hunger, Tod beherrscht die Welt,
Wer reich ist, giert nach noch mehr Geld,
Wir sind beherrscht von Diktatoren,
Die Volksherrschaft, sie geht verloren,
Wahrheit, Gemeinsinn auf dem Spiel,
Was zählt, das ist der große Deal.

Zu schnell vergeht der Augenblick,
Das Gestern kehrt nie mehr zurück,
Wir suhlen uns im Nörgeln, Sorgen,
Verschieben Handeln gern auf morgen
Und streben hastend nach Genuss,
Ersticken schier im Überfluss.

Bejammern unser Schicksal, sehr,
Gerechtes Teilen fällt uns schwer …
Wir haben’s uns schön hingebogen,
„Es wird schon wieder“ - ist gelogen,
Was bleibt uns denn vom Fluss der Zeit -
Sind wir zum Wandel nicht bereit?

Schaut, wie Natur uns reich beglückt,
Doch haben wir sie fast erstickt …
Not ist, dass endlich Einsicht werde -
Wir haben nur DIE EINE ERDE …
Jetzt wird nicht mehr so viel geträumt,
Nun wird das Denken aufgeräumt.

Den Schlaf beenden, sich mehr lieben
Und nichts auf übermorgen schieben,
Die Schöpfung loben und erhalten,
Den Neubeginn mit Schwung gestalten.
Das will der Pfingstgeist uns auftragen:
ERNEUERT EUER DENKEN, SAGEN!

M.M.

Informationen zum Gedicht: Pfingstgeist

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20.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marie Mehrfeld) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.