Petrichor

Ein Gedicht von Meteor
Der trockene Sommerboden brennt ...
Ein Hauch von Staub weht übers Land,
dürstend Leben fleht zum Himmelsrand,
bis dieser sich erbarmend senkt ...

Ein erster Tropfen schlägt auf Dürre,
von vielen Kleinstwasserbomben gefolgt,
alles saugt sich satt, dem Durst gezollt,
wiederbelebt erwachen der Erden Flure.

Erweichte Bodenhaut im nassen Wind,
feuchter Duft durchzieht gewaschene Luft,
Geosmin wachgeküsst aus tiefer Gruft,
durchtucht die Welt, die neu beginnt.

Aus Wiesen steigt erdiger Dunst empor,
von nassem Gras, getränktem Moos,
dank Götterblut nicht länger atemlos,
ihr Hauch riecht frisch nach Petrichor.

Informationen zum Gedicht: Petrichor

30.07.2026
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