"NEIN!"

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Wenn mich all die kalten Stürme reissen,
Gedanken mich wie wilde Hunde beissen.
Wenn schwarze Sonnen unter dunklen Wellen,
mir meine Hoffnungen jäh zerschellen.
Wenn einst geliebte Freunde mich verlassen,
statt micht zu halten, meine Schwächen hassen.
Wenn die Klänge monoton zu Lärm verschmelzen,
statt das was Herz berührt, stößt wie gegen Felsen.
Wenn ich ganz allein in dunklen Nächten
regiert von Trauer, Furcht und finsteren Mächten.
Wenn alles fluchend stürzt, schlägt, fällt und schreit,
rufe ich "NEIN!"
zum Sterben bin ich trotzdem nicht bereit!


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 06.03.2019]

Informationen zum Gedicht: "NEIN!"

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06.03.2019
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