Naturereignis

Ein Gedicht von Meteor
Ich geistere durch die Gegend,
der Himmel spritzt mir ins Gesicht,
alles ist so natürlich sich bewegend,
niemand kümmert sich um mich.

Ohne Plan und ohne Ziel,
kein Wohin bestimmt den Weg,
kreuz und quer ist mein Gehstil,
es zählt allein, dass ich's erleb!

Über mir verharren weiße Wolken,
sie kümmern sich ja doch um mich,
auf Schritt und Tritt sie mir folgen,
mein Blick spiegelt sich im Licht.

Sylphen stürmen meinen Verstand,
verjagen jeden störenden Gedanken,
warmer Regen spült übern Tellerrand,
was an Trübsinn kommt abhanden.

Ein Wald voller Bäume mein Parcour,
im Slalom durchlauf ich das Dickicht,
nur noch fokusiert auf die pure Natur,
längst erklärt sich als Teil mein Ich.

Frische durchströmt meine Alveolen,
eine Lichtung wird mein Aussichtspunkt,
der Sonnen Abschied auf leisen Sohlen
mein Observatorium ins Dunkle tunkt.

Die Atmosphäre ist authentisch,
Mond und Sterne auf Welttournee,
der Wolkenvorhang hebt und senkt sich,
genieße das Ereignis im Naturseparee.

Mein Gedankenkosmos kreist synchron,
ich schließ die Augen und drifte ab ...
mein Schlaf nimmt mich mit ins Uratom,
geborgen im Universum finde ich Rat.

Informationen zum Gedicht: Naturereignis

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17.06.2026
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