Nächtlicher Widerhall
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Im Traum gefangen, Nacht für Nacht,
ein Schrei, der mich aus Schatten reißt.
Was immer dort in mir erwacht,
macht jede Stille frostig, heiß.
Ich suche Schuld und finde nichts,
mein Herz bleibt dennoch voller Beb´
Etwas verbirgt sich im Gesicht -
das nur im Dunkel will noch schweb´
Es steigt so Altes aus dem Grund,
das längst in Schweigen unterging.
Die Nacht macht jede Stunde wund,
bis neuer Schrecken in mir ringt.
Doch halt ich aus bis zum Licht,
wenn Morgen letzte Schatten bricht.
Dann kehrt ein wenig Frieden ein
und mit dem Tag wird klarer Schein.
© Claudia Behrndt
September ´2016
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