Nachtgedanken

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Komm Herr Silbermond,
sei hell und scheine,
fall ins finstre Tal.
Nimm des Volkes Andacht
mit in deine,
erleuchte uns
der Sterne Zahl.

Wir sehen Dich jetzt
blass und bleiche,
im Gesicht liegt
deine Kraft.
daß unsre Dunkelheit
entweiche
und erst Raum
dem Lichte schafft.

Behüt uns Gottes
große Engelschar,
den Armen
und die Reichen,
umwunden
mit des Schlafes
Kummerhaar,
erwacht des Morgen
Lebenszeichen.


© Marcel Strömer
(Bremen, 24.10.2000)

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Informationen zum Gedicht: Nachtgedanken

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01.11.2014
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