Nachhall der Gipfel

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Vom Gipfel her, wo Nebel schwebt,
ein silberner Bach die Stille belebt.
Er scheint so klar wie flüssiges Glas
und benetzt am Ufer das zarte Gras.

Er springt mit elegantem Schwung
über Felsgestein und Kiesel jung.
Sein leises Gurgeln, ein froher Gruß,
so geht's entlang an der Berge Fuß.

In Felsenschluchten, eng und grau,
spiegelt er fein des Himmels Blau.
Hier fließt er sacht, im sanften Lauf
und fängt das Gold der Sonne auf.

Ein lichter Wald am Berghang steht,
durch den ein Hauch sehr leise weht.
Dort neigen Tannen sich zum Rand,
als reichten sie dem Quell die Hand.

Umspielt vom sanften Sommerwind,
wo Berg und Tal eine Einheit sind,
zieht er dahin - ein Band aus Licht,
das glitzernd helle Worte spricht.




© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Nachhall der Gipfel

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31.05.2026
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