Mano,mein lieber Junge

Ein Gedicht von Susi Becker
Vor fünf Jahren bist du von mir gegangen,
seitdem bin ich im Nebel und in der Stille gefangen.
In meinem Kopf ist der Überlebensmodus an.
Ein Schleier liegt über allem was geschah,darum bin ich noch da!
Doch der Preis ist hoch.
Ich vergesse soviel wichtiges von Dir.
und das tut meiner Seele weh,
mein Mutterherz quält sich,
weil ich auch nicht mehr oftban deinem Grabe steh!

Es tut mir so leid,mein lieber Sohn.
Fünf Jahre bin ich im Nebel gefangen,
und die Stille hält mich fest umschlungen.
Was auch immer es war,es hat mich zum Überleben gezwungen.
Vergessen, keine Tränen mehr,innerlich erstarrt!
Ich bin jemand anderes geworden.
Doch meine Seele weint,und mein Herz brennt noch immer.
Doch wäre ich nicht so,wie ich jetzt bin
wäre alles noch viel schlimmer!
Glaubt ja nicht,wenn man vom Schicksal gezeichnet ist,wäre es vorbei.
Du denkst,nochmal Erträge ich so einen Überirdischen Verlust und Schmerz nicht!
Verkehrt gedacht!

Ich kann es nicht fassen!
Tonlos Frage ich ins Nichts hinein-
Mein Leben kaputt gemacht,
meinen Sohn sterben lassen,und
meine Seele weiß nicht,was soll Sie tun?
Antworten gibt es nicht!
Mein Körper fühlt sich an,wie ein
leerer Krug,er ist gesprungen.
Zeigt deutlich Risse!
Mano,mein lieber Junge.
Ich liebe und vermisse Dich
Doch Träume, Wünsche habe ich nicht mehr.
Auch dieser, mein Krug wird eines Tages zum Brunnen gehen,
ein letztes Mal!
Weil er dann bricht...

Informationen zum Gedicht: Mano,mein lieber Junge

4 mal gelesen
(2 Personen haben das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
21.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Susi Becker) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.