Licht im Grau

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Reg dich nicht so sehr hinein,
was soll das Kämpfen bringen?
Lass Tränen ruhig frei sein,
statt Frust tief zu verschlingen.

Du machst dich selbst nur matt,
schau heller auf das Heute.
Auch wenn´s nach Schutt ausschaut,
es geht auch voran, ich deute.

Ausgebrannt und ohne Kraft,
die Tage wirken trübe.
Wenn Sorge Schatten schafft,
vorüberzieht die Schübe.

Und gerade dann – so scheint´s -,
wenn nichts mehr richtig läuft,
wenn du dich fest verbeißt,
das Glück dir kurz ersäuft...

...zeigt plötzlich fern ein Licht,
ein warmes, leises Scheinen.
Ein Engel flüstert schlicht:
Lebe, liebe und lerne aus Weinen.

© Claudia Behrndt
´2018

Informationen zum Gedicht: Licht im Grau

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19.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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