Leer gerechnet

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Im immerwährenden Jetzt
sind die Lichter ausgedünnt.
Teppiche schlucken die Schritte
der Zählenden.
Um dem Zufall eine Form zu geben,
werden Zahlen beschworen.
Gespräche versickern im Dazwischen.
Masken verraten nichts,
doch alle spüren die Nähe zum Abgrund.
Hände setzen routiniert.
Blicke hypnotisieren die Kugel.
Erwartung flackert auf,
zieht sich zurück.
Blicke rechnen weiter.
Mehr ist nicht vorgesehen.

Informationen zum Gedicht: Leer gerechnet

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26.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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