Klirrende Kälte

Ein Gedicht von Luisa Sonnenschein
Winterzeit
Klirrende Kälte mich umzingelt.
Meine Augen fangen an zu tränen,
meine Füße werden klamm.
Ich fühle mich steif und lahm.
Da hör ich wie es leise flüstert
und klirrende Kälte zu mir spricht:
Ist es nicht wunderschön?
Überall seh ich Eiskristalle
auf den Dingen sitzen.
Filigrane Skulpturen auf den Gräserspitzen.
Sogar das Spinnennetz ist in Eis gehüllt,
so dass die Spinne sich verzaubert fühlt.
Alles geht nur noch langsam von statten.
Überall Glitzer, Funkel und kein Schatten.
Die Schönheit der Natur,
sie kommt ans Licht.
Ohne Kälte gäbe es das nicht!
Öffne die Augen und erkenn:
Die Welt verzaubert und erstarrt
Klirrende Kälte
hat ein Wunder vollbracht!

Informationen zum Gedicht: Klirrende Kälte

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06.12.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Luisa Sonnenschein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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