Im Echo der Zeit
Der Abend winkt mit fernem Schein,
ich hüll’ mich ganz in Sehnsucht ein.
Wie Nebel tanzt das Träumen sacht,
in der langen, schattenreichen Nacht.
Dein Bild erwacht so zart und leise,
erlebt von mir auf stumme Weise.
Im Herzen still, doch hart an Zeit,
verloren ging es in der Ewigkeit.
Die Liebe nur ein Licht in der Ferne,
geschrieben längst in kalte Sterne.
Ein Traum, der sanft im Schatten lebt,
und so ganz sacht zum Himmel strebt.
~~~~~
Erst wenn das Licht kurz fallend spricht,
der Wunsch die stille Härte bricht.
© Birgit Klingebeil
[2026]
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