Sommerstau

Ein Gedicht von Meteor
Der glühenden Sonne Zeit läuft aus,
langsam kühlt des Abends Schatten.
Dein feuchter Hauch auf meiner Haut
lässt alle starren Zweifel abwarten.

Ein Schauder, scheu und ungelenk,
wo Schemen wehn am Flussgesenk.
Dein Finger eruiert meinen Tastreiz,
mäandert vom direkten Weg abseits.

Sommerstürme steigen, wir fallen,
entfesselt, wild, stromaufgeladen.
Zwischen uns Hitzestau am Wallen,
mündet im rhythmischen Verhaken.

Informationen zum Gedicht: Sommerstau

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20.06.2026
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