Hitze setzt Lebensgeister schachmatt

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
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Die Sonne brennt auf uns hernieder,
Kopf ist müde, schlaff sind die Glieder,
Geist ist träge, Augen fallen zu,
wir lechzen nach Kühle und nach Ruh.
-2-
Wir schalten auf den Schlafmodus um,
Stimmen im Kopf werden leiser, stumm
und schlafen mit offenen Augen,
weil Hitzewellen Hirn auslaugen.
-3-
Geistig abwesend wir drum wirken,
denken nur noch in Randbezirken
schalten bald um auf Autopilot,
handeln „kopflos“ oft wie ein Idiot.
-4-
Wir fühlen uns wie gedörrte Frucht,
höchste Zeit, anzutreten zur Flucht
vor Bruthitze in kühlen Schatten,
um sich dort Pausen zu gestatten.

Informationen zum Gedicht: Hitze setzt Lebensgeister schachmatt

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30.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.