Goldene Hochzeit

Ein Gedicht von Gerlinde Popp
Vor fünfzig Jahren - so steht‘s geschrieben,
habt Ihr versprochen einander zu lieben,
zu ehren - zu achten zu jeder Zeit,
einander zu helfen, ward stets Ihr bereit.

Weit übers Meer - wo der
Himmel die Erde berührt,
weit von der Heimat,
habt Ihr die Fremde gespürt.

Als Duo unschlagbar - ward immer zu zweit-
habt Freude und Sorgen - Euch redlich geteilt.

Wo ist nur die Zeit - sie ist nicht mehr zu finden,
kein Mensch kann sie greifen,
und niemand anbinden.

Die Jahre sie eilen, die Zeit
bleibt nicht steh’n,
die Sonne wird scheinen,
die Winde vergeh’n.

Es dreht sich die Erde, kein
Mensch hält sie auf,
das ist so - das bleibt so -
das ist nun mal des Lebens Lauf.

Informationen zum Gedicht: Goldene Hochzeit

8.430 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
1
24.04.2009
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gerlinde Popp) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige