Gift

Ein Gedicht von Seb
Ich war schon lange ein Verbrecher auf der Flucht
Du könntest nie verstehen warum
Aber meine Zeit der Freiheit ist langsam um
Und ich verfalle wieder meiner Sucht

Seit ich hier bin mach ich alles verkehrt?
Aber ich tue nur, was mir wurde gelehrt
Ihr seid es die eure Lehren entehren
Weil ihr mir den Rücken zukehrt

Im Gotteshaus fängt mein Gesicht an zu Jucken
Und ich fange an Galle zu spucken
Ihr wollt das ich weiter euren Glauben erhalte
Aber ich hänge am Abgrund und kann mich nicht mehr festhalten

Ich werde nicht aufgeben, also gibt mir euer Gift
Eure Drogen, eure Hoffnungslosigkeit
Vergesst euer göttliches Gericht
Denn ihr seid nur ohne mich eine Einheit

Im meinem Gesicht steht meine Überzeugung
Euer Glaube kann mich nicht bekehren
Ihr versucht zu helfen mit Verleugnung
Und tut dadurch alles nur erschweren

Macht weiter, macht mich zu etwas was ich nicht bin
Führt mich zu eurer frommen Sünde hin
Macht weiter, erfindet über mich Hirngespinste
Wenn es das ist was ihr wollt, dann tut euer schlimmstes

Ihr führt mich auf den Pfad von dem ihr mich retten solltet
Konntet ihr nicht? Oder war es so das ihr nicht wolltet?
Brüllt mich weiter an, sagt mir was ich nicht kann, schreit es laut
Ihr seid zu spät, die Nadel ist schon unter meiner Haut

Informationen zum Gedicht: Gift

Seb
628 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
03.03.2018
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige