Frost

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Frost lässt Schneeflocken kristallisieren
und zu schönsten Eisblumen gefrieren,
die feuriger glitzern als Juwelen,
als wollten sie ihnen die Schau stehlen.

Ein Baum ächzt, krümmt sich unter der Schneelast,
die ihm der strenge Winter hat verpasst,
derweil seine Zweige knacken und brechen,
weil Eisnadeln die Rinde zerstechen.

märchenhaft verschneit ist der Winterwald,
wo das Klirren des Frostes widerhallt,
des Lebens Odem erstarrt unterm Eis
und das Herz der Natur, es pocht ganz leis.

Informationen zum Gedicht: Frost

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02.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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