Winter

Ein Gedicht von Doris Grevesmühl
Die Bäume kahl,
fahl
das Himmelblau,
schau

ringsum alles grau,
genau
so ist es halt
im Wald,

auf Wiesen und Feld,
wenn fehlt
zu dieser zeit der Schnee.
Doch Reh,

Hirsch und der Vogelwelt
es gefällt
und sich darüber freut,
wenn keine Kälte dräut.

Wobei
nicht allen einerlei
es ist,
dass Frau Holle ihre Pflicht vergisst.

Auf Flockengetümmel
wartend der Bauer sieht zum Himmel,
weil nicht gedeiht
die Saat, wenn kein Winterkleid.

Auch jedes Kind
traurig, weil Regen und Wind
die Tage vergällt.
Schnee nur in den Bergen fällt

und dort
nur möglich dann Wintersport.
Sagt darum bescheid
Frau Holle, dass es endlich schneit.

Informationen zum Gedicht: Winter

25 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
08.12.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Doris Grevesmühl) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige