Feuer

Ein Gedicht von Christian-Lothar Ludwig
Jedes Feuer reinigt nicht nur, sondern wärmt.
Darum manch einer von den Flammen schwärmt.
Jedoch nutzt das Feuer sein ungewöhnliches Talent,
während es seine eigene Grundlage niederbrennt.

Kälte verdrängen, während es zerstörerisch wirkt.
Zu erhellen, obwohl es manche Gefahren birgt.
Schwarze Erde und Tod hinterlässt es gern,
doch ist der Anfang nach dem Ende nicht fern.

So steht Feuer oftmals für den Neuanfang,
obwohl es sich zum Ende hin selbst verschlang.
All seine Ressourcen hatte es vernichtet
und so über sein eigenes Schicksal gerichtet.

Doch aus dem brachen Land, das es hinterlassen,
können alle Lebewesen neue Hoffnung fassen.
So dauert es höchstens eine kurze Zeit
und der Boden ist für neues Leben bereit.

Die Menschheit kann so viel durch das Feuer verstehen,
doch das, muss jeder Mensch selbst sehen.
Noch fachen die Menschen selbst ihr Feuer an.
Doch wenn die Ressourcen zu Ende sind – was dann.

Informationen zum Gedicht: Feuer

10.744 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
15.12.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Christian-Lothar Ludwig) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige