Eis aus Worten

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Im Norden knirscht das alte Recht,
im Frost wird Macht erneut gerecht.
Ein Anspruch fällt wie kalter Stein,
ins Schweigen aus dem Polarmeer hinein.

Verbündete flüstern Schutz und Pflicht,
doch ändern sanfte Pläne nichts.
Die Arktis hört, was keiner sagt,
wenn Stärke leise Grenzen fragt.

So steht die Welt im weißen Raum,
zwischen Drohungen, Angst und Traum.
Und unter Eis und fernem Licht,
wartet die Zeit - sie urteilt nicht.

Donald Trump steht fest im Wort,
ein Wille wie ein nördlich Fort.
Er schaut ins Eis, nennt es Gewinn,
als wär Besitz der höchste Sinn.

© Claudia Behrndt
12.01.2026
(Trumps Drohungen gegen Grönland sorgen seit Tagen für Spannungen)

Informationen zum Gedicht: Eis aus Worten

13.01.2026
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