Einen Ort, an dem ich hingehöre
Ein Gedicht von
Nico Fender
Ich suche und suche, die Wärme, ein Heim.
So Wie ich bin, möchte ich dort sein.
Das grau ist fort, die Farbe mein.
Zusammen in Frieden und nicht mehr allein.
Einen Ort, an dem ich weiß, alles wird wieder gut,
an dem es heilt, der Hass und die Wut.
Wo das Feuer nicht brennt, die Waffe ruht
und es wieder wohl zu leben tut.
Einen Ort, voll Harmonie und Frieden,
an dem ich wieder lernen kann zu lieben.
An dem keiner verlieren muss oder siegen,
wir aufhören, Wichtiges beiseite zu schieben.
Diesen einen Ort, den wir in unseren Träumen sah’n.
Wo wir keine Feinde mehr war’n.
Wo ich friedlich schlafe in ihrem Arm,
Und es sich richtig anfühlt, so hell und warm.
Wenn Augen nicht mehr weinen, Körper und Seele nicht mehr so entsetzlich leiden.
Sich Hüllen in Gewändern des Teufels nicht mehr kleiden.
Wenn die Tasten verstummen und Stifte nicht mehr schreiben,
dann bin ich endlich, wo ich hingehöre und dort will ich bleiben
N.Fender
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