Echo im Nebel

Ein Gedicht von Max Vödisch
Der Heimweg führt durch grauen Dunst,
das Schweigen wird zur kalten Kunst.
Kein Reim, der stützt, kein Takt, der hält,
ein Riss geht durch den Rest der Welt.

Die Logik mahlt den Sinn zu Staub,
das Herz für jeden Funken taub.
In diesem Nichts, das uns umfängt,
ist jeder Schritt ein Schritt, der kränkt.

Gemeinsam einsam, Hand in Hand
durch tief verbranntes Niemandsland,
bis sich der graue Vorhang zieht
und man das Nichts als Antwort sieht.

Informationen zum Gedicht: Echo im Nebel

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12.03.2026
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