Die Wahl

Ein Gedicht von Daniela Leiner
Mensch fürchtet sich nicht vor bösen,
schwarzen Geistern, Kreaturen,
oder unlebendigen Miniaturen.

Wovor er erschreckt, wenn er in den Spiegel blickt,
das grelle, sein eigenes Licht, neues Leben entdeckt.

Noch bevor längst verdorrtes verbrennt,
er dem Unvermeidbaren davon rennt.

Doch Schatten holen ihn bald ein,
die Wahl wird immer die Seine sein.

Informationen zum Gedicht: Die Wahl

05.12.2017
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