Der Viren Gast mit schlechten Manieren

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Ich schleiche mich rein, ganz klein und gemein,
durch Niesen und Husten lade ich mich ein.
Ich hüpfe auf dein Sofa, dann gleich in dein Bett,
ich bin winzig, doch nervig – extrem unnett.

Ich bring Schweiß und Frost im wilden Verein,
erst Sauna, dann Winter, so muss das sein.
Du zitterst, du schnaufst, die Nase läuft los,
ich klatsche begeistert – mein Auftritt ist groß.

Doch irgendwann, pack ich die Koffer ganz still,
weil mich keiner wirklich behalten will.
Zurück bleibt ein Mensch, erschöpft, doch froh:
Die Grippe war da – und ist wieder woanders so.

© Claudia Behrndt
10.02.2026

Informationen zum Gedicht: Der Viren Gast mit schlechten Manieren

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24.02.2026
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