Der Untertan

Ein Gedicht von Roland Pöllnitz
Des Deutschen Seele ist devot,
seit Friedrich großer Kaiser war,
der Spießer frisst sein Gnadenbrot,
so geht es weiter Jahr für Jahr.

Des Deutschen Seele muckt nicht auf,
sie ist des Staates Untertan,
so zahlt sie regelmäßig drauf,
wie alle es bisher getan.

Des Deutschen Seele spielt das Spiel,
das man geheim Verdummung nennt,
die Deutsche Bank erreicht ihr Ziel,
weil niemand die Betrüger kennt.

Der Deutsche kennt kein Vaterland,
das fällt ihm nur beim Fußball ein,
gehorsam, biegsam, penetrant
will er als Untertan stets sein.

Die Deutschen sind den Affen gleich,
kein Aug, kein Ohr und keinen Mund,
so machen sie die Reichen reich,
das ist auf Dauer ungesund.

Der Deutsche ist ein Hasenfuß,
er hält die zweite Wange hin,
vom Anfang bis zum letzten Gruß
gehorsam ist sein Lebenssinn.

(c) R.P. 2013

Informationen zum Gedicht: Der Untertan

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22.10.2014
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