Der trügerische Trost

Ein Gedicht von Max Vödisch
Dein Leben schreitet durch gedämpften Schein,
die alten Dämonen schleichen still hinein.
Die Welt, ein Spiel aus falscher Nacht und Licht,
verspricht dir Halt und lässt dich doch im Stich.

Du greifst nach Rausch, nach einer kurzen Ruh,
du lauschst den Lügen, und sie sprechen zu.
Sie flüstern Trost und nehmen heimlich mehr,
am Ende bleibt das Herz nur kahl und leer.

Du sprichst: »Es gibt kein einziges wahres Wort,
nur Ungerechtigkeit an diesem Ort.«
Und ja, die Welt ist kalt und oft nicht fair,
doch gibt sie dich deshalb noch lange nicht her.

Denn tief in dir, da glimmt ein stilles Licht,
das sanft die Hülle der Verzweiflung bricht.
Finde zurück, verlass den engen Kreis,
der dich in süße, trügerische Träume reißt.

Vielleicht, ganz leise, kaum noch zu sehen,
wird sich das Schicksal bald zum Guten drehen.
Ein Ort, ein Mensch, ein leiser Hauch von Glück,
und deine Seele findet heim zurück.

Informationen zum Gedicht: Der trügerische Trost

16.10.2026
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Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Max Vödisch) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.