Der Klügere gibt nach, bis...

Ein Gedicht von Thomas
(LIEDTEXT)

Strophe 1:

Dumme Männer sind an der Macht,
hier und da wird ein Krieg entfacht,
Das Kriegsrecht legt Gesetze lahm
und Dumme herschen jetzt infam.


Strophe 2:

Regeln existieren nicht mehr,
die Macht übernimmt nun das Heer
und wer nicht an die Mauer will,
funktioniert brav und bleibt ganz still.


Refrain:

Der Klügere gibt nach,
bis er der Dumme ist,
so war es Jahr und Tach.
Schlau und Dumm, tanzen Twist.


Strophe 3:

Die Dummen sind nun nicht mehr dumm
und bringen munter Schlaue um,
die Schlauen sind nun nicht mehr schlau,
sonst färbt sich deren Haut bald blau.


Strophe 4:

Still zu bleiben ist eine Schmach,
jedoch der Klügere gibt nach
und denkt sich plötzlich: "So ein Mist!",
weil er plöttlich der Dumme ist.


Refrain:

Der Klügere gibt nach,
bis er der Dumme ist,
so war es Jahr und Tach.
Schlau und Dumm, tanzen Twist.


Strophe 5:

So einen Mensch hält man nur auf,
in dem man ihm mitten im Lauf,
heimtückisch und fieß ein Bein stellt,
damit der auf die Fresse fällt.


Strophe 6:

Und bist du auch selbst sehr beleibt,
sitz drauf, damit er unten bleibt,
damit er kaum noch atmen kann,
ja dieser dunme Hampelmann.


Strophe 7:

Nur die Sprache kann er versteh'n,
weil Argumente schnell verweh'n,
die er eitel und arogant
halt nicht versteht ohne Verstand...


Refrain:

Der Klügere gibt nach,
bis er der Dumme ist,
so war es Jahr und Tach.
Schlau und Dumm, tanzen Twist.

Thomas

Informationen zum Gedicht: Der Klügere gibt nach, bis...

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02.06.2026
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