Das Sexungeheuer?

Ein Gedicht von Monika Kinzel
Warum lodert in mir so ein ungeheueriges Feuer?
Bin ich ein männerverschleißendes Ungeheuer?
Nach Männern habe ich eine Gier
und packe an den Hörnern eines jeden Stiers.

Meinen eigenen Mann habe ich schon dadurch verscheucht.
Als ich es mit bekam, habe ich gekeucht.
Nur er konnte löschen dieses Feuer
und vor allem bändigen dieses Ungeheuer.

Dabei war er nur ein ganz gewöhnlicher Mann.
Aber bei ihm war ich drauf und dran
andere Männer zu vergessen.
War ich von ihm einfach besessen?

Dabei sieht er nicht mal besonders aus.
Eher schon wie eine graue Maus.
Trotzdem hat geschafft dieser Mann,
das ich beim Sex mit ihm werde zu einem Vulkan.

Er wusste, die Zeit, die rennt
und deswegen muss ich sagen, die Zeit habe ich verpennt.
Ich konnte ihn nicht halten.
Mit anderen Männern muss ich mein Sexleben neu gestalten.

Jetzt im einen reifen Alter,
ist man da noch ein Sexgestalter?
Ich weiß, in mir schlummert immer noch ein Vulkan.
Ich möchte noch einmal so ein intensiven Mann.

Doch ich weiß, die sind ziemlich rar.

Informationen zum Gedicht: Das Sexungeheuer?

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24.10.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Monika Kinzel) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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