Das letzte Gedicht

Ein Gedicht von Sven Stroh
Nur einmal noch dieses weiße Papier
Unsichtbares Schlummern, unweit vom Hier.
So makellos schön, elegant unbefleckt
Schon bald übermannt, von Tinte bedeckt.

Nur einmal noch dieses eine Gefühl
Geformt aus dem Herzen im wilden Gewühl.
So klar und bedeutsam, still und durchtrieben
Im Ganzen gefasst, und stumm aufgeschrieben.

Nur einmal noch diese Botschaft vom Leben
Vom Glück und vom Leiden, nehmen und geben.
So steht es in Zeilen, die Seele wiegt schwer
Es hat viel gegeben, der Schöpfer bleibt leer.

Informationen zum Gedicht: Das letzte Gedicht

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29.03.2026
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