Das Gewicht der Träume

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Ein Gipfel ruft, die Flagge weht,
doch Steine ziehn dich tief hinab.
Die Angst, die sich ans Seil sich dreht,
hält fest, was dir der Zweifel gab.

Der Neid hängt schwer an deiner Hand,
der Druck drückt nieder, kalt und hart.
Ablehnung brennt wie glühender Brand,
der Fehler peinigt, ungespart.

Doch sieh – du kletterst, Schritt für Schritt,
die Felsen schleifst du hinter dir.
Du trägst das Schwere, nimmst es mit -
und trotzdem steigst du, hier und hier.

Denn oben wartet, was dich trägt:
ein Traum, der größer ist als Schmerz.
Wer weitergeht, wenn alles drückt -
der trägt den Gipfel schon im Herz.

Wenn Steine dich zerren und wollen dich zwingen -
dann kämpf dich hinauf – du wirst es bezwingen.

© Claudia Behrndt
30.03.2026

Informationen zum Gedicht: Das Gewicht der Träume

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02.04.2026
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