Andächtig berührt

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Zwei Golfer stehen auf dem Grün,
der dicke Klaus locht gerade ein.
Die Kirchenglocken schellen laut.
"Da muss jemand gestorben sein,"

Auf der anderen Straßenseite,
zieht ein Trauerzug entlang.
Frank nimmt seine Mütze ab,
und lauscht dem Glockenklang.

Er hält kurz inne, senkt den Kopf,
und schaut andächtig berührt.
"Du bist ein Ehrenmann und Christ,
das habe ich gerad´ gespürt."

Frank fährt mit seinen Händen,
durch sein dichtes graues Haar.
"Klaus, Hilde war meine Ehefrau,
- das ging mir richtig nah.

Informationen zum Gedicht: Andächtig berührt

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03.08.2026
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