Hallo, liebe Birgit! Ein schönes Gedicht! Die Verse sind sauber im Jambus geschrieben. Klingt somit richtig harmonisch und lässt sich flüssig lesen.
Auch der Auftakt der Verse ist überall unbetont gewählt. Das bringt Ruhe in so ein Mondgedicht. Die Versenden sind überall männlich.
Was mir inhaltlich aufgefallen ist, war der "gelbe" Augenblick. Kann man schnell ändern. Auch, dass der Mond "warm" strahlt bezweifle. Ich war so manche Nacht als Soldat auf Wache und hab da meine Erfahrung gemacht.
Das sind aber nur kleine Schnitzer. Du schreibst gut und Deine Gedichte gefallen mir! Alles Gute und Schöne! Horst
Dein Kommentar:
Lieber Horst,
ich freue mich über dein schönes Lob, und dass mein Gedicht dir im großen und ganzen gefällt. Für deine tolle Analyse danke ich dir von Herzen.
Ich staune immer wieder, wenn das jemand so detailliert erkennt. Bei mir geht das eher immer nach dem Gefühl. ... Und apropos Gefühl:
Manchmal steht der Mond schon richtig quittegelb am Himmel und/oder hat auch einen "warmen" orange-roten Kranz. Und das sind halt Farben, die mein Gefühl mit Wärme assoziiert. ... So gesehen also keine Schnitzer, lieber Horst, sondern bewusst gesetzte Bilder.
Schade eigentlich, dass du den Mond während Soldat auf Wache so nicht sehen konntest. Für mich ist das noch viel schöner anzusehen, als der eiskalte Silberglanz, den er oft ausstrahlt.
Liebe Grüße zu dir und alles erdenklich Gute.
Hab eine schöne und erfüllende Zeit.
Birgit