| Titel | ||||
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| 24 | Ornithojahr | 27.09.24 | ||
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Vorschautext: Lerchenblauer Himmel - kein Scherz, Spatzen vom Dach wissen Bescheid. Die Sonne weckt in jedem Herz gar mancherlei Begehrlichkeit. Eine Schwalbe macht noch keinen, doch heute jagen zwanzig hier. Und die vielen Sprossen meinen, es wäre bald kein Platz auf dir. Die Krähen kommen mit dem Wind, ein Gänsekeil in großer Höh', ... |
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| 23 | Blick zurück | 24.09.24 | ||
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Vorschautext: Unsre Blicke trafen sich in der letzten Sommernacht und ein Kompliment für dich war von mir ganz leicht erdacht: Was auch immer kommen mag, dein Blick, dein Lächeln, Strahlen in der Abenddämmerung, wie gern würd' ich das malen für mich, nur zur Erinnerung ... |
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| 22 | Mahlzeit! | 22.09.24 | ||
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Vorschautext: Die Keule vom Reh, ich hatte selbst geschossen. Kartoffeln und Bohnen, wir hatten oft gegossen. Dazu für jeden ein Glas kaltes Bier, Sonntag mittag- gutbürgerlich hoch vier. |
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| 21 | Freitag Nacht | 20.09.24 | ||
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Vorschautext: (mit Dank an Ludwig T.) Mondbeglänzte Zaubernacht einsam, silbern, still hat Gedanken aufgebracht, die ich nicht denken will. |
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| 20 | Freitag Abend | 20.09.24 | ||
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Vorschautext: Im Schatten grüner Ranken vor uns zwei Gläser Wein und weil wir ihn so gern tranken, schenkte ich noch einmal ein. |
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| 19 | Pirsch | 19.09.24 | ||
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Vorschautext: Ich beuge mich Naturgesetzen auf schmalen waldgesäumten Pfaden, ich tauche unter Spinnennetzen, im Arm die Waffe längst geladen. Langsam und leise auf frischer Spur von tausenden Wundern umgeben, bin ich heute ein Teil der Natur, die tötet, um morgen zu leben. |
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| 18 | Kurz und unerwidert | 17.09.24 | ||
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Vorschautext: Ich bin wie der Mond, der in dein Fenster schaut, das bin ich gewohnt, das ist mir vertraut. Ich schaue dir zu, wenn du allein bist, doch mein Puls bleibt in Ruh', weil die Entfernung nicht klein ist. |
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| 17 | Für D. | 15.09.24 | ||
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Vorschautext: Wer hätte auf uns Gold gesetzt? Was macht den Unterschied? Du und ich, wir sind es jetzt: Unbesiegbar im Zenit. |
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| 16 | Credo | 14.09.24 | ||
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Vorschautext: Gedichte sind verdichtet, das weiß heute jedes Kind. So ist mein Sinn darauf gerichtet, dass es nur vier Zeilen sind. |
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| 15 | Land unter | 13.09.24 | ||
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Vorschautext: In dir beginnt, die Lust zu quellen, das Wasser scheint zuerst noch seicht. Doch dann kommst du in hohen Wellen, einer Jahrhundert-Sturmflut gleich. |
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| 14 | Ohnmacht | 09.09.24 | ||
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Vorschautext: Die Gefäße geweitet und der Herzschlag reduziert. Die Kontrolle entgleitet und mein Bewusstsein verliert. "Atme, atme", das sagst du, "bleibe bei mir im Leben." Augen auf und wieder zu, um leicht davon zu schweben. |
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| 13 | Gestern | 04.09.24 | ||
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Vorschautext: Fast hätte ich uns den Tag verdorben, mein Aussetzer war nicht praktisch, Hornisse und ich sind nicht gestorben, doch der Schock war anaphylaktisch. |
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| 12 | Ich, Mann | 02.09.24 | ||
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Vorschautext: Lass' mein Auto täglich waschen, lüge dir und mir die Taschen voll mit großen grünen Scheinen. Will im Alltag funktionieren Und am Abend reüssieren zwischen deinen langen Beinen. |
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| 11 | Jetzt | 31.08.24 | ||
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Vorschautext: Die Flasche kalt, die Blumen frisch, die feine weiße deckt den Tisch, die Ode längst gedichtet. Um deinen Hals dezenter Glanz, dein Kleid betont die Eleganz, aller Augen sind - jetzt auf dich gerichtet. |
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| 10 | Gedanke | 28.08.24 | ||
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Vorschautext: Manches Gedicht ist grottenschlecht, manche Blüte unvergesslich, doch der Poet hat immer recht: Reim dich! Oder ich fress dich! |
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| 9 | Im Walde | 27.08.24 | ||
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Vorschautext: Mit allen Sinnen, die ich habe, will ich dich spüren und begehr'n, drum schenk' ich dir als Liebesgabe drei kleine rote Walderdbeer'n. |
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| 8 | Zu spät | 25.08.24 | ||
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Vorschautext: Ich wollte noch einmal die Jugend beschwören, Phil Collins sang flehend Please give me one more night. Niemand würde diesmal uns hier dabei stören, du schenktest ein Lächeln, hattest leider nicht Zeit. |
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| 7 | Im Hotel | 24.08.24 | ||
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Vorschautext: Durch's offene Fenster klingend der Samstagabend der Stadt, wir begehrten einander dringend, vögelten erstmal uns satt. |
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| 6 | Krönung | 23.08.24 | ||
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Vorschautext: Alles glänzt und harrt der Dinge. Trotzdem ich nur dein Diener bin, befehle ich, dass es gelinge: Für dich, du schöne Königin! |
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| 5 | Wer kennt ihn nicht? | 22.08.24 | ||
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Vorschautext: Jammern, Barmen, Lamentieren, die Unfähigkeit der anderen liegt auf der Hand. Ausreden um eigene Faulheit zu kaschieren, die Schafe im Trocknen, den Arsch an der Wand. |
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