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| 55 | Wetterbericht | 01.11.25 | ||
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Vorschautext: Es ist ein Steigen, ein Fallen. Pegel, willenlos, wachen über allem, unbeirrbar wie Gezeiten. |
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| 54 | Nebenbei bemerkt | 31.10.25 | ||
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Vorschautext: Glückliche Stunden lugen in stillen Momenten hervor. Und sind sie gefunden, viel zu schnell wieder vorbei. Glückliche Stunden sind aber auch nicht selten wild und berauscht. |
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| 53 | Überraschung | 29.10.25 | ||
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Vorschautext: Enthoben der Wildheit nackten Drängens. Ruhend in Räumen aus Stein und Stahl. Das ist nun aber durchaus nicht ganz so normal. So dürfen wir getrost im Hirnschiefer graben. Tiefer und tiefer... und schon sehr bald sind wir nicht mehr richtig da. |
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| 52 | Wie sie sich nächtens sammeln | 28.10.25 | ||
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Vorschautext: Von weitem tönt es pochend durch die Nacht. Zu später Stunde pilgern Menschenmengen, um sich in einen vollen Saal zu zwängen. Und bald sind sie um ihren Schlaf gebracht. So bunt das Flackern... Alles tobt und lacht zu druckvoll wummernd aufgepumpten Klängen. Lianenmenschen tanzen, schlingern, drängen. Die Schwerkraft hat nicht mehr die Hoheitsmacht. Zersprengt die Fesseln. Niemand wird`s verraten. So wollt ihr über euch hinaus doch gehen, ... |
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| 51 | Seid bereit für Jubelstürme | 27.10.25 | ||
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Vorschautext: Schwarzdurchtränkte Versenkung atmet langsam ein und aus. Todesmut bewahrt uns nicht vor Bedeutungslosigkeit. Zwischen den Extremen: ganz normales Leben. Alles ist in Ordnung, wenn man so will. Nur die Ordnung steht nicht still, schwankt und zittert, oszilliert. Aufwärts selten, häufig nieder, steigert den Einsatz in die Höhe. Nur nicht abschüssig ins Strudeln geraten - ... |
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| 50 | Alles spricht | 26.10.25 | ||
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Vorschautext: Eröffne den Dialog mit den Lebenden oder den Sachen und siehe... Setzt er sich fort? Die Hunde fangen schon an zu lachen. |
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| 49 | Des Glücks Mutter | 26.10.25 | ||
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Vorschautext: Wer möchte jemals die Wahrheit missen? Das widerspräche sehr der Regel. Doch quält nicht selten das Gewissen. Und dann natürlich sinkt der Pegel. Vielleicht entsteht sogar ein Geheimnis. Ganz ähnlch läuft`s in unsrem Leben bezüglich Wahrheit und Erkenntnis und wie sie denn zur Wirklichkeit stehen. Die drei sind keinesfalls identisch, vermögen sich kaum in die Augen zu sehen. ... |
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| 48 | In Schlamm und Asche geboren | 26.10.25 | ||
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Vorschautext: Nicht selten gebiert die Not auch Tugenden, in Eintracht mit Leid und Fron, nebst Hoffnungen, die keimen und vergehen. Dann endlich den kargen lichthellen Lohn: Erkenntnis. |
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| 47 | Keine Träne lohnt`s zu weinen | 26.10.25 | ||
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Vorschautext: Viele Tode,die wir sterben. Viele Masken, die wir tragen. All die Gründe zu verbergen kostet sehr viel Kraft und Nerven. Welch ein furioses närrisches Spiel... |
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| 46 | Sprichwörtlich | 25.10.25 | ||
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Vorschautext: Ist das Konto auch noch so dick, Hauptsache man wird es selber nicht. ~ Studiogestählte Unbeweglichkeit paart sich gern mit Überheblichkeit. ~ Ist die Angriffslust auch noch so verpönt, Kampfgeist hat sich keiner abgewöhnt. ... |
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| 45 | Schwund | 24.10.25 | ||
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Vorschautext: Es steckt ein Sog in vielen Dingen. Sie fesseln uns ohne Unterlass. Die Welt wird mehr und mehr entschwinden, entwindest du dich nicht dem Bann. |
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| 44 | Aus dunklen Gründen | 22.10.25 | ||
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Vorschautext: Wer kennt und fürchtet ihn nicht - den Ausbruch der brennenden Raserei, die heraus muss? Die Übermacht der Kraft... Explosion! Zu halten unmöglich mitten im Strom. Wie hochgeschleudert als Lavabrocken und außerhalb von jeder Kontrolle. Das Denken überwältigt und machtlos, berauscht vom triumphierenden Schlachtruf, der sich erhebt aus wildem Tumult. Am Ende war alles nicht gewollt. Es ist die Tücke des Gemenges, ... |
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| 43 | Füllhorn öffne dich | 11.11.23 | ||
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Vorschautext: Wer sehnt sich nicht nach Reichtum und Glück? und scheinbar sind sie eng verquickt, als könnte das eine in das andere durch Geisterhände sich verwandeln. Oh Füllhorn, überschütte mich, wie es der alte Mythos verspricht, mit deinen üppigen Gottesgeschenken, die unerschöpflichen Qellen entspringen. Nun haben die Zeiten ihren Verlauf. Der Traum vom Fortschritt tauchte auf, ... |
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| 42 | Einsicht | 18.04.23 | ||
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Vorschautext: Es bleibt nichts unberührt, es wankt gar manches Ziel, wenn unter hohem Druck die Festigkeit gespengt, das Leben sich entpuppt als nicht von uns gelenkt. |
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| 41 | Augenblickserfahrung | 16.04.23 | ||
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Vorschautext: Wie von unsichtbaren Fäden gezogen, fest verankert zur gleichen Zeit gehalten. Längst ins große Spiel hinein verwoben in den sprudelnden Kraftstrom der Urgewalten. Eingehüllt in sphärisch helles Rauschen treiben wir`s voran mit allen Kräften ohne kläglich vor Erschöpfung zu schnaufen... Hier, am Nabel verliert sich jede Hektik. Leicht dahergesagt in aller Kürze, schwebt so mancher merklich stumm ins Leere, ... |
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| 40 | Paradox | 22.08.22 | ||
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Vorschautext: Einst aus dunkler Höhle tauchend entwunden, schnappen wir nach Licht, baden gern in Ultraviolett, jagen in Funkenstürmen nach dem flüchtigen Glück. |
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| 39 | Mit der Zeit | 18.08.22 | ||
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Vorschautext: Wir denken wie wir atmen die Umgebung in uns ein und schrundig fräsen die Jahre Widerstände kurz und klein |
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| 38 | Und immer wieder neu | 31.01.22 | ||
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Vorschautext: Dem Dunkel tiefen Schlafes entsteigend, bringt jeder Tag ein neues Erwachen, die aufgescheuchten Träume vertreibend, dem grellen Geschehen Platz zu machen. In frisch zu allem entschlossener Gespanntheit auf reges Tagwerk, das sich schon bereithält, vermeintlich in guter alter Bekanntheit, bleibt die Vollendung doch unerreichbar. |
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| 37 | Eigenmächtig | 29.01.22 | ||
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Vorschautext: Immer dieses viele Denken. Ständig geht es hin und her. Könnte ich es einfach lenken, dann wär alles nicht so schwer. Große und auch kleine Sorgen, neben Glück und Heiterkeit, gestern, heute oder morgen, machen sich im Denken breit. Was ich jetzt gerade mache, muss doch auch am wichtigsten sein. ... |
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| 36 | Verwandlungskünstler | 28.01.22 | ||
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Vorschautext: Beizeiten kann es uns durchaus passieren, dass restlos eingespannt im Räderwerk, wir uns verschlungen einverleibt verlieren. Die Kräfte schwinden schleichend, unbemerkt geraten wir ins rädernde Rotieren, mutieren giftig ausgebrannt zum Zwerg. Zusammenbruch erwartet uns schon rettend. Für eine Weile lösen sich die Ketten. Genauso möglich ist es umgekehrt, dass wir entscheiden, uns zurückzuziehen. Sind wir auch überwiegend unversehrt, ... |
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