Profil von Rainer Maria Derstroff

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Registriert seit dem: 11.11.2014
Geburtsdatum: * 22.11.1962

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Buchtitel: Mehr als ein Gedicht – geh dichter
Autor: Rainer Maria Derstroff
Seiten: 312
ISBN: 978-3-7323-0015-0 (Paperback) 19,90 €
ISBN: 978-3-7323-0016-7 e-Book 4,99 €
Verlag: tredition GmbH,20144 Hamburg
www.tredition.de (https://tredition.de/buchshop/)

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rainer.derstroff@t-online.de

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Anzahl Gedichte: 42
Anzahl Kommentare: 5
Gedichte gelesen: 22.897 mal
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Titel
42 Mein Freund Goldi 20.12.20
Vorschautext:
Ich schaue dir ins Gesicht.
Du verstehst mich nicht.
Ich rede mit dir.
Du bist dort und ich bin hier.

Du schaust mich an bist immer still.
Ich glaube, du weißt was ich von dir will.
Du bist die Ruhe selbst und stets gelassen.
Ich bin gestresst, kann vieles nicht fassen.

Du scheinst zu leben im Glück.
Ich stolpere täglich ins Mißgeschick.
...
41 Ich bin bei dir alle Zeit 19.12.20
Vorschautext:
Was einst geschah in einem fernen Land.
Vorüber die Zeit des Erwartens und Besinnung.
Alles hat bis zum heutigen Tage Bestand.
Neues Leben fand seine Bestimmung.

Niemand konnte erahnen was kommen wird.
Eine Schriftrolle wurde damals an Land gespühlt.
Vertrauend dem Gefühl, man wird geführt.
Nicht ahnend, was sich offenbarte, was war verhüllt.

Niemand steht gerade, wenn er nur auf seinen Füßen steht.
Wenn man mit offenem Herzen durch das Leben geht.
...
40 Denken 03.07.20
Vorschautext:
Was ist des Lebens Sinn?
Unzählige Male wurde die Frage bereits gestellt.
Gelangen wir erst mit zunehmendem Alter dorthin?
Betrifft sie nur unsere eigene, kleine Welt?

Einfaches manchmal schwierig wird.
Vieles wird im Leben oft umgekehrt.
Übermaß unsere Sinne verwirrt.
Kompliziertes oftmals eine einfache Lösung beschert.

Wir sind in unseren Gedanken schon zu weit.
Wäre eine unpassende Antwort fatal?
...
39 Deine Stunde 01.07.20
Vorschautext:
Am Ende einer langen Reise,
blickt man in sein Angesicht.
Schließen sich die offenen Kreise?
Sieht man dunkel oder Licht?

Von Anbeginn kennt niemand die Stunde,
nun was zu ändern ist zu spät.
Verdrängt wird die entscheidende Stunde,
der Lebenszeiger auf Mitternacht steht.

Was seit Jahren wurde angehäuft,
niemand weiß was einem blüht.
...
38 Zeitgeschehen 01.07.20
Vorschautext:
Die Geschichte beginnt: einfach und klar.
Erwartet schon seit geraumer Zeit.
Ein kleines Kind so wunderbar.
Gefühlt als halbe Ewigkeit.

Aufgehendes Licht in einer dunklen Welt.
So arm, klein und bescheiden.
Wo Egoismus Einzug hält.
Reich, an Größe - zu beneiden.

Gebildete weit oben stehen.
Nicht erkennned der großen Leiden,
...
37 Memories 09.05.20
Vorschautext:
Dir kann ich alles anvertrauen.
Viel Zeit habe ich mit dir verbacht.
Bei dir darf ich meine Vergangenheit anschauen.
Würden Andere dich sehen, würde ich ausgelacht.

Oft war ich mit dir unter dem Lindenbaum.
Tränen spiegelten sich im See in meinem Gesicht.
Habe offenbart meinen geheimsten Traum.
Rührende Worte beschreiben deren Gewicht.

Habe die Augen geschlossen, dich an meine Brust gedrückt.
Du gehörst nur mir, niemand soll dich entdecken.
...
36 Emma 16.04.20
Vorschautext:
Du bist gut gepanzert zeigst jedem den Rücken.
Wer dir ins Gesicht schaut verneigt sich, muß sich bücken.
Es ist gezeichnet, hat viele Falten.
Du bist uralt und dennoch gut erhalten.

Du passt dich deinem Umfeld bestens an.
Kommst nur schwerlich, mühevoll voran.
Oft hat man dich übersehen.
Am Strand wird niemand achtlos an dir vorübergehen.

Du hast Kraft erkennst früh Bedrohung und Gefahr.
Du riechst sehr gut und siehst alles immer klar.
...
35 Zeugnis 15.04.20
Vorschautext:
Stille lacht, hämisch lacht
Du noch schläfst, gib bloß acht.
Hörst schon wie laut es schallt,
Schäm dich, wenn dir selbst Opa eins knallt.
Die Backe wird blau und ist noch warm.
Du bekommst Frust und auch Scharm.

Hattest zuviel Sex, Rauch und Bier.
Es reichte nicht mal für eine vier.
Hast erzählt etwas vom Pferd.
Weißt, Dein Zeugnis ist nichts wert.
Vielleicht hat`s jetzt endlich geklingelt,
...
34 Alaska 15.04.20
Vorschautext:
Es beginnt eine neue Zeit.
Wir gehen jetzt nur selten hinaus.
Tage werden schnell zur Ewigkeit.
Wir bleiben daheim, halten wie im Kriege einsam aus.

Gehen wir raus, können wir es wagen?
Wenige trauen sich, vieles verstummt,
Werden wir aus der Kurve getragen?
Sie Schützen Hände, Gesicht, sind vermummt.

Langeweile macht sich jetzt breit.
Träume wie Sand durch unsere Finger rinnen.
...
33 "Du" 13.04.20
Vorschautext:
Ich liege hier und denke an dich.
In meinen Träumen bin ich dir ganz nah.
Frage mich, denkst du an mich?
Fühle, als ob es schon seit Ewigkeiten war.

Kann mir nicht vorstellen, wie würde es ohne dich gehen?
Spüre wie du mich sanft berührst.
Könnte ich allen Herausforderungen widerstehen?
Du mich tief in meiner Gedankenwelt verführst.

Unzählige Male hast du mich getragen.
Wo ich auch hingehe, sehe immer dein Gesicht.
...
32 Apokalypse 12.04.20
Vorschautext:
Ich habe einen Kameraden,
Einen besseren findest du nicht.
Er hat mich treu begleitet.
Ist stets an meiner Seite.
Du nicht vom Weg abtriffst.
Gehst gleichen Weg und Schritt.

Ein Virus kam geflogen.
Kommt er zu dir oder gar zu mir?
Mir hat`s die Beine weggerissen,
Ich liege Dir zu Füßen.
Du bist ein Stück von mir!
...
31 Kettenreaktion 29.03.20
Vorschautext:
Sie stehen da in Reih` und Glied.
Niemand weiß, was bald geschied...
Dicht an dicht wie Särge anenandergereiht.
Diese Perfektion, es brauchte seine Zeit.

Mit dem Handy wird gefilmt, gezoomt.
Ich ahne, wie das Geschäft danach boomt.
Alles wird digital von allen Seiten aufgenommen.
Wird man später fragen, wie ist es dazu gekommen?

In Gedanken sehe ich sie alle fallen.
Sehe Rauchschwaden über ihnen wallen.
...
30 Wahre Größe 29.03.20
Vorschautext:
So wie das Auge Gottes über alles Leben wacht,
ist wahre Größe eine unsichtbare Macht
Verantwortung zu tragen ist oft ein schwere Los.
Großzügigkeit im Kleinen machen den Menschen riesengroß.
29 One-Night-Trennt 29.03.20
Vorschautext:
Diese Zeilen gehören vielleicht nicht in die Gedichtewelt.
Getragen von der Hoffnung, dass es dennoch gefällt.
Es ist eine Kunst zu schreiben.
Sollte man manches besser meiden?

Äußerlichkeiten, ziehen Blicke und Phantasien an.
Warum hält uns Oberlfächliches so im Bann?
Augen und Mund, den Eingang zum Herzen bereitet.
Bevor man zu den innerern Werten schreitet.

Unzählige Gedichte wurden verfaßt der Liebe wegen.
Leidenschaft, Erotik, Sex, machen nicht mehr verlegen.
...
28 Die Ungeliebte 27.03.20
Vorschautext:
Du bist so klein
und doch riesengroß.
Nicht lieb, hinterhältig, hundsgemein.
Was machst du mit uns bloß?

Nicht zu fassen,
du hast uns alle fest im Griff
kannst auch nicht von Anderen lassen.
Du steuerst uns noch alle auf ein Riff.

Viele denken, du bist unerreichbar, weit weg.
Nun drehst du deine Runde.
...
27 Abgetrieben 26.03.20
Vorschautext:
Nur 60 Euro kostet der Genuß.
Weit weg von Frau und Kind, ich kann es wagen und probieren.
Bekomme Spaß, keinen Ärger, keinen Verdruß.
Möchte die Natur, meine eigenen Kräfte spüren.

Wohltuende Wärme steichelt meine Haut.
Fühle, wie das Blut meine Adern spült.
Ein Spiel der Sinne, ist mir so vertraut.
Entspannung pur, sagenhaft, wie es sich anfühlt.

Unzählige Male habe ich hiervon geträumt.
Genieße das Auf und Ab.
...
26 Feuertopf 25.03.20
Vorschautext:
Brauchte Abwechslung in meinem bescheidenen Gemäuer.
Etwas Besonderes sollte es schon sein.
Nichts war mir für mein Vorhaben zu teuer.
An jenem Abend packte ich alles mit hinein.

Hatte noch einen besonderen Wein besorgt.
Wie oft hatte ich Erkennbares verkannt.
Vom Bekannten goldenes Besteck ausgeborgt.
Habe mir schon zu oft die Finger verbrannt.

Ich hörte es klingeln, war noch im Bad.
Hatte zuvor auf Zwiebeln und Knoblauch verzichtet.
...
25 Wind 23.03.20
Vorschautext:
Unsichtbar hast du mich beim Träumen berührt.
Fühle deine umarmende Wärme
In viele Richtungen hast du mich geführt.
Meine Gedanke schweifen in die Ferne.

Höre gespannt, wie deine Lieder erklingen,
Kann dich nicht sehen und doch spüren.
Kein Vogel könnte schöner singen.
Willst du mich emporheben und entführen?

So manches Mal hast du mich wachgerüttelt.
Voller Energie du machtvoll viel bewegst
...
24 Die Offenbarung 23.03.20
Vorschautext:
Es ist ein Spagat zwischen Traum und Wirklichkeit.
Emporgeholt nach langer Suche auf seltsame Weise.
Ist es eine Vereinigung von Reichtum bis über die Ewigkeit?
Anderes versenkt auf einer langen Reise.

Viele werden sich die Augen reiben.
Was ist es, an was wir denken?
Die Einen lachen, die Anderen weinen.
Sollen wir die Gedanken der Vergangenheit oder der Zukunft schenken?

„Unser Schatz“ vor dem wir unser Haupt zu Boden senken.
Was kam alles in diese Holzkiste hinein?
...
23 Der Kern 14.11.19
Vorschautext:
Jahre vergehen, beringend den Baum.
Deine Wurzeln sind tiefer in die Erde vorgedrungen.
Etwas Laub abgeworfen, man sieht es kaum.
Deine Adern von Winden weich umschlungen.

Oft hat ein Kater in Deinem Schatten gelegen.
So Viele sind an Dir vorbeigehetzt.
Deine Krone ist für alle ein Segen.
Deine Rinde wurde jedoch nie verletzt.
Der Kern, so wird es immer und ewig sein.
Gehört keinem Menschen ganz allein.
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