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| 43 | What about KI? | |||
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Vorschautext: Seit kurzem frage ich mich öfters, was würden die großen Dichter sagen, würde man sie zur KI befragen? Sie als Könner und kreative Schöpfer, wolten sie mit ihr Duelle wagen? Sie versuchten, ihre Gefühle zu beschreiben, mit Herz und Verstand sich mitzuteilen, mit Worten ihre Leserschaft zu motivieren, statt Likes, Menschen im Leben zu aktivieren. Sie selber hatten was zu sagen! ... |
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| 42 | Ablenkungsmanöver | |||
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Vorschautext: um die Dunkelheit hinters Licht zu führen, entziehe ihr deine volle Aufmerksamkeit ... inszeniere ein Ablenkungsmanöver im Grünen, geh auf in gestalterischer Projektarbeit ... und feiere im neuen Glanz ein Picknick inmitten lebender Vakanz ... |
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| 41 | Libellenmond | |||
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Vorschautext: es betritt den Ball Lady Dragonfly Ihre Flügel glitzern im Mondlichtstrahl kristallen schimmmert ihr Abendkleid auf dem Teich ihre Anmut engelsgleich ... |
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| 40 | Vernebelt | |||
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Vorschautext: rückblickend von uns unbemerkt wir sprachen von Liebe vernebelt von Naivität zweier Jungtriebe mit Feuer im Herzen Funken in den Augen Wolken im Kopf aber Murmeln im Mund ... |
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| 39 | Gewittertierchen | |||
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Vorschautext: In der Sommernachtschwüle auf dem Waldteich treibend, Libellen sausen aufgeregt über mir hinweg. In der aufgestauten Fönfülle Mückenschwärme streiten, wann das Gewitter loslegt, das über mir steckt. Elektrisch aufgeladene Luft, das Barometer unter Druck, ... |
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| 38 | Abschreiben | |||
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Vorschautext: Es gab Zeiten, da musste man abschreiben. Hunderte Male, in Schönschrift, viele Seiten, um zu üben, das Lesen und das Schreiben. Dann war es verboten abzuschreiben! In schriftlichen Proben das eigene Wissen zeigen. Das vom Nachbarn ... |
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| 37 | Abschied | |||
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Vorschautext: Dein Lächeln wirkt unspontan Deinem Blick sehe ich es an Wir ändern nichts mehr daran Unser Wir-Gefühl ist vertan Nein, das ist einfach nicht fair! Nicht, dass da gar nichts wär... Gerade genug, um mich zu wollen Deine Liebe wurde mir gestohlen! Oh, du beschwerst dich so gern Doch du wirkst auch so müde ... |
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| 36 | Das größte Geschenk | |||
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Vorschautext: Das größte Geschenk eines Menschen ist das Leben, eine Mutter ist es ihrem Kind am geben ... Ein Vater gibt seinen Genanteil dazu, erst dann gedeiht der neue Mensch, beschützt von Eltern ab diesem Nu. Bei Gefahr sind beide sogar bereit, ihr eigenes geschenktes Leben zur Verteidigung herzugeben. ... |
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| 35 | Sommersonne | |||
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Vorschautext: Gedeckelt unter 30 Grad die Sonnenhitz' ich gern ertrag unter einem UV Schutzfilm biete ich ihr alles dar reck und streck mich ihr hin tauch ab ins grüne Klar... vergesse, wie der Winter war Eiskristalle am Stil im Sinn! © meteor 2025 |
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| 34 | Nach uns die Sintflut | |||
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Vorschautext: Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten, von aus vielen Kulturen aufbereiteten Berichten, über einst etwa so vorgefallenen Ereignissen, verpackt in anschaulichen Gleichnissen. Eine der wohl größten Weltkatastrophen ist eine Erzählung in vielen Frühkulturen, als große Sintflut ist sie Stoff von Dystop'en, Archäologen fanden davon faktische Spuren. Gründe für die Sintflut ist meist Gottes Zorn oder der Götter über Fehler der Menschheit, ... |
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| 33 | Geschichtenfühler | |||
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Vorschautext: Ich wollte, ich könnte dir Geschichten erzählen, doch ich fürchte, ich habe kein Talent dafür ... Mit jedem Wort würde ich dich nur quälen, für den Spannungsbogen fehlt mir Gespür ... Eine Sturmlampe steht auf dem Tisch, Schatten geworfen in den offenen Raum, das Nachtlichtspiel wirkt leicht mystisch, so das Flüstern eines gefangenen Traums. In der Wachwelt tue ich mir sichtlich schwer, gerne nähme ich dich mit auf eine Reise, ... |
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| 32 | Maschinenschreiber | |||
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Vorschautext: Ein neues Zeitalter ist angebrochen, die einst mit Herzblut geführte Feder durch stoische Algorithmen ausgestochen, bald beherrscht Maschinenschreiben jeder. Manche wagen es, das daraus Entstehende als ihr eigenes Werk zu beanspruchen, widersprechen jeder entlarvenden Nachrede, werden diese "Neider" vor allen verfluchen. Jemand, der von sich felsenfest glaubt, auf besondere Weise erleuchtet zu sein, ... |
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| 31 | Geheimnis | |||
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Vorschautext: ******* Staunen, nur Staunen und Lauschen, Wunder des Alltäglichen bewundern, ich erliege der Faszination da draußen, wiege mich berauscht in Holundern. Seit meiner Geburt bin ich ein Teil, ein Teil dieses Puzzles der Natur, ich atme ein, atme aus, atme, weil das Leben in mir stellt sich da stur! Wer, was einmal den Startschuss gab, ... |
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| 30 | Firlefanz | |||
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Vorschautext: Liebgewonnene Stehrümchen gehören zur eigenen Behaglichkeit, manch hochgestelltes Eigentümchen erinnern an längst vergangene Zeit. Firlefanz gerät zum Staubeinchen ihr Wert bemisst sich emotional, macht jeden Raum zum Heimchen, ihr Fehlen wäre subjektiv fatal! © meteor 2025 |
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| 29 | Engelsdächer | |||
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Vorschautext: Dächer sind für einsame Menschen. Dort vergessen sie, allein zu sein. *** Wie gefallene Engel schweifen sie über all die vielen Existenzen, stimmen ins gemeinsame Summen mitein. ... |
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| 28 | Kastanien | |||
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Vorschautext: Kastanien haben es warm in ihrer Schale, polieren sich in ihrem gestachelten Nest, machen sich bereit fürs Herunterfallen, was Ungeduldige längst drauf warten lässt. Noch verschlossen im Stachelmantel, ein kleiner Schlitz durch den Aufprall, vorsichtig von Hand die Spitzen behandelt, herausgepuhlt aus der weichen Schal'. Dieses tolle Gefühl der harten Oberfläche, kühl und glatt spiegelt sich darin das Licht. ... |
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| 27 | Gewesen | |||
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Vorschautext: Gedanken an eine gewesene Zeit, unbeschwert entdeckten wir zu zweit, verklärte Erinnerung ist was bleibt ... Das Heute war das unbekannte Morgen, damals wollten wir dafür vorsorgen, jetzt möchten wir uns Gestern borgen... Würden uns gerne wie einst neu finden, uns erleben, uns erneut begründen, unbelastet in Liebesschwüre münden ... ... |
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| 26 | Herbstrausch | |||
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Vorschautext: Im Oktober in der Spätlesezeit leert der Herbst seine Eichen. In rauchigen Alleen aufgereiht, erlesenes Aroma sie erreichen. Feinherb der Jahrgang gereift, verfüllt in goldbraune Fässer. Manch Eichhörnchen fix zugreift, verstaut sie in ihre Erdnester. In ihrem Eichenheim im Baum schwelgen sie im Herbstrausch, ... |
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| 25 | Religionsmissbrauch | |||
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Vorschautext: Nichts ist seit jeher so beständig als der Krieg der Ideologien. Selten dabei selbst eigenhändig sind Wortführer mittendrin. Ihre Taten sind die der Anstifter, der Lügner und Faktenschinder, der Spalter, der Volksvergifter, der begeisterten Narrativerfinder. Seit es Glaube gibt unter Menschen wird er für alle Ziele missbraucht, ... |
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| 24 | Herbstumdrehung | |||
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Vorschautext: In Jahreszeiten ändert sich der Wald von der Umlaufbahn der Erde vorgemalt. Um die Sonne einmal mehr herum, sonst ist dafür von ihr auch nichts zu tun. Geringe Abstandsschwankung reicht, ob die Sonne intensiver hier auftrifft. Das führt zu Sommer oder es schneit, Wechselspiel im Blätterfarbenlift. Frühjahrs benutzen Knospen die Kabine, werden zu sommerlichen Grünschirme, ... |
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