| Titel | ||||
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| 5 | Die Pest - Kapitel 3 (eine Bewohnerin) | |||
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Vorschautext: Durstig in staubtrockner Hitze Steh ich in der Schlange und schwitze Und beobachte andre Gesichter, Trennung und Trauer ohne Lichter. Ich denke an die vielen Opfer, An Leichensack und Lückenstopfer, Familiengrab musste Massengrab weichen, Seit neustem verbrennen sie die Leichen. Der Wind hat die Stadt verwirrt, Die nach und nach ihr Gefühl verliert, ... |
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| 4 | Die Pest - Kapitel 4 (Tarrou) | |||
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Vorschautext: Mein Vater, ein Richter, So allein und ohne Lichter, Hat die Pest in alle Welt verstreut. Mitleidslos. Keinen Tod bereut. Viel zu spät hab‘ ich erkannt, Dass nicht nur Vater ihm das Leben schuldet, Auch ich, denn ich habe es geduldet, Als ich mit den andern im Schatten stand. Schuldig. Verpestet. Diese Erinnerung lässt mich nicht los. ... |
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| 3 | Die Pest - Kapitel 5 (Rieux) | |||
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Vorschautext: Eine Ratte kommt heraus, Mit frechem Grinsen, ganz gesund, Bald geht das Leben wieder rund, Sie stapft fröhlich durch das Haus. Tatsächlich schrumpft die Todeszahl. Die Menschen, noch verfolgt von Qual, Durch das schluchzende Gewimmer Schöpfen leise Hoffnungsschimmer. Auch wenn sie viel verloren haben, Weil tausende von Menschen starben, ... |
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| 2 | Blick ins Glas | |||
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Vorschautext: In dünnes, festes Glas schau ich, Ich sehe Liebe, Wald und mich. Ich schaue weg und wieder hin, ein neues Bild im Glas schon drin. So geht das an die hundert mal, in Baumhaus oder großem Saal, mit Freunden, Mann, Frau oder Kind, weil Träume leicht zu finden sind. |
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| 1 | Gute-Nacht-Gedicht | |||
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Vorschautext: Schweigend trinkst du Tee mit Honig, Liest ein Kapitel der Känguru-Chronik. Den ganzen Tag herumgetollt, jetzt eingekuschelt, eingerollt In eine warme weiche Decke, dass morgen früh die Sonn' dich wecke. |
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