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| 25 | Zurück in die Wirklichkeit | |||
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Vorschautext: Heimlich schleiche ich Den dunklen Flur entlang Und hoffe bang Niemand sieht mich. Zaghaft jeder Schritt, Kein Geräusch, keinen Fehltritt Darf ich machen, Sonst hören sie es krachen. Nur noch ein kleines Stück Nicht mehr viel! Ich schau zurück. ... |
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| 24 | Von Sekunde auf Sekunde um Sekunde | |||
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Vorschautext: Von Sekunde auf Sekunde um Sekunde Streu' ich Salz und Zucker in die Wunde, Stunde für Stunde rast an mir vorbei, Runde um Runde, ich schlage, ich schrei', Wieder und wieder, ich lern' nichts dabei. Ein Mensch, ein zerstörtes zerstörerisches Wesen, Ich jage mich mit dem eigenen Besen. Bloß raus aus mir! Bloß raus aus meinem Haus! Verpiss dich! Ich bin ein Monster, eine graue Maus. Verschwinde! Ich will dich nicht! Geh raus! ... |
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| 23 | An einem Tag | |||
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Vorschautext: Tausend wichtige belanglose Informationen Schießen aus Kanonen Von Mündern endloses Geschwätz in strahlender Dunkelheit Ihr seid gescheit In schmerzhafter Glückseligkeit in sorgenvoller Freude Ach ihr riesenhaften Leude Denkt ihr wirklich ihr kennt mich und mein Gesicht Ich kenn's nicht Was ist der Mensch was ist er nicht soziale Schicht Freie Pflicht ... |
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| 22 | Menschengeist | |||
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Vorschautext: Ich spüre den kalten Tisch. Ich fühle mich wie ein Fisch Auf einem ausgedörrten Feld In einer unwirklich scheinenden Welt. Ich schwebe wie ein Menschengeist, Der Tag für Tag hinauf, hinab reist In lebendigstem Tod und toter Lebendigkeit. Ein Zeitvertreib für die Ewigkeit? Was soll bloß aus mir werden? Leb ich doch nicht ganz auf Erden, ... |
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| 21 | Ich warte auf dich | |||
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Vorschautext: Ich warte schon ne Ewigkeit Auf dich, mein Liebgesicht. Träum von Glück und Heiterkeit, Drum schreib ich dies Gedicht. Ich frag mich oft, bist du schon da Und seh ich dich bloß nicht? Wie weit ich in den Urlaub fahr, Ich find dich einfach nicht. Ich weiß, dass es dich gibt! Ich bin in dich verliebt. ... |
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| 20 | Ich brauche ein neues Gehirn! | |||
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Vorschautext: Gedanken von allen Seiten Zu vie Zeit! Zu viel Zeit! Ich spür' wie sie sich verbreiten Mein Hirn! Dem Untergang geweiht! Ach wie es schreit! Wie es schreit! Kann ich's denn nicht umleiten? Konzentrier dich! Konzentrier dich! Denk nicht an sie! Denk nicht an die Gedanken! Denk nicht an dich! Vergiss mich! Die Gedanken bringen dich ins Wanken! Du begreifst nicht! Es ist dein Werk! ... |
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| 19 | Durch die unendlichen Straßen | |||
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Vorschautext: Ich irre durch die fremden bekannten Gassen Ich kann es selbst nicht fassen Und frag dich, darf ich's hassen Und du sagst nein. Aber ich kanns nicht lassen Die andern gehen glücklich ihrer Wege Während ich die Gassen fege Ich suche, denn in meinem Nacken hängt die Säge Die fällt, die sägt, wenn ich andere Dinge erwäge Ich suche die Straßen nach dem Sinn meines Lebens Und ich finde, Sackgassen. Vergebens. ... |
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| 18 | Frühlingserblühen | |||
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Vorschautext: Wie die weißen Blüten erblühen Wie die kleinen Vöglein schweben Wie Blümlein lieblich Duft versprühen Und Spinnlein ihre Netze weben Wie Sonnen sich um Licht bemühen Wie starke Bäume ihr Grün erheben Wie des Menschleins Augen glühen Ach, ist das nicht ein frisches Leben? |
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| 17 | Frühlingsschnee | |||
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Vorschautext: Wenn du Hummeln brummeln hörst Dich nicht mehr an Kleinigkeiten störst Wenn Bienen summen und Vögel singen Und du spürst wie Blumen klingen Sitzt du zwischen Gras und Klee Beobachtest den Frühlingsschnee Wie er deine Nasenspitze streift Und die Melodie des Frühlings pfeift Gedanken umnächtigen dein Hirn Doch du bietest allen die Stirn ... |
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| 16 | Für Omi | |||
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Vorschautext: Liebe Omi, ich will dir sagen, Mit dir steht und fällt die Welt. Kann mich nie über deine Plätzchen beklagen, Doch da ist mehr noch, was uns zusammenhält. Deshalb, Omi, sag ich dir: Ich hab dich lieb, in meinem Herzen hier! |
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| 15 | Sei dumm, sei frei! | |||
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Vorschautext: Dummheit ist Freiheit, Dummheit ist Glück. Ist man einmal gescheit Kriegt man sie nie mehr zurück. |
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| 14 | Der kleine Mensch ganz unten | |||
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Vorschautext: Hohe diskutieren mit höheren Kreisen, Sind die nicht toll, die Weisen, Wie die über alles enscheiden, Andern die Kehle durchschneiden, Für Geld, Letztendlich trifft es Den kleinen Menschen ganz unten, Der da liegt mit gebrochenem Herzen Und Magenschmerzen, Zerfleischt von drei sabbernden Hunden, ... |
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| 13 | Traumwelt | |||
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Vorschautext: Eine Suppe im Haar Macht Träume wahr Du siehst sie klar Das Haar wird starr Daraus bilden sich Säulen Du siehst weiße Eulen Du könntest heulen Vor Glück Nie mehr zurück ... |
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| 12 | Die Spinne und die Suppe - nach wahrer Begebenheit | |||
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Vorschautext: Einer Suppe war es schnuppe, Dass die Spinne Hunger hatte. Die Suppe spielte mit der Puppe, Die Spinne spielte mit der Ratte. Der Magen hängt ihr in den Knien. Das hätt' die Spinn' ihr nie verziehn, Der Suppe, die nicht fertig wurd. Die Situation ist echt absurd. Die Suppe sah die Spinne an, Sah, wie sie fast vereckte, ... |
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| 11 | Spiel mit dem Leben | |||
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Vorschautext: Am Stamm fest angebunden, Das Seil erstickt mich fast, Jaulend tanzt du deine Runden. Ich denk, dass du mich hasst. Du spielst mit mir wie ein Kind. Gibst mir trinken, gibst mir Essen, Doch lieber würd' ich Erde fressen. Du willst nicht, dass ich mich find'. Doch der Wunsch in mir ist groß, Ich frage mich, wie könnt ihr bloß ... |
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| 10 | Einzelteile | |||
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Vorschautext: Alles ist an einem Ort, Die eine da, die andre dort, Alles passt zusammen. Bis ein Teil von mir davontreibt, Durch einen einzigen Gedanken Und nicht mehr passen will. Der Riss breitet sich aus, Nach und nach zerfällt das Haus, Das einst so sicher schien. Einzelne Melodien, Motive Und Noten fliegen herum. ... |
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| 9 | Das Monster | |||
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Vorschautext: Von hinten, still und leise, Lautlos schreiend zieht Das kleine Monster seine Kreise. Erst sah ich es nicht. Wie ein Elektron um ein Atom Ist es überall und nirgendwo. Ich kann es nicht fangen Nicht berühren Nicht sehen Aber spüren. Den Druck. Die Ungewissheit. Und zweifle dennoch ... |
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| 8 | Englischunterricht | |||
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Vorschautext: I am bad in english I have only one wish I don't want to present Please let the lesson end. |
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| 7 | Die Pest (Albert Camus) in Gedichtform - Kapitel 1 (Rieux) | |||
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Vorschautext: In meiner farblos-nüchternen Stadt, Die rein gar nichts Besonderes hat, Kündigt sich etwas Seltsames an, Doch noch glaubt keiner daran. Eine Ratte schwankt heraus, Mit schäumendem Maul und filzigem Haar, Aus welchem Grund ist noch nicht klar, Liegt tot im Treppenhaus. Auf die eine folgen hundert, Folgen hunderttausend am Tag, ... |
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| 6 | Die Pest - Kapitel 2 (Rambert) | |||
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Vorschautext: Ist es ein Traum? Ist es wahr? Ist die Pest nun wirklich da? Raum für Raum frisst sie die Stadt, Die mir erscheint so grau und matt. Als Journalist kam ich hierher, Dann schlossen sie das Tor. Meine Familie fehlt mir sehr. Wer kümmert sich denn? Wer? In einer fremden Stadt verbannt, Doch mich nimmt keiner bei der Hand. ... |
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