Profil von Lila

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Registriert seit dem: 18.07.2019
Geburtsdatum: * 19.03.2002

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Anzahl Gedichte: 45
Anzahl Kommentare: 20
Gedichte gelesen: 60.536 mal
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Titel
25 Zurück in die Wirklichkeit
Vorschautext:
Heimlich schleiche ich
Den dunklen Flur entlang
Und hoffe bang
Niemand sieht mich.

Zaghaft jeder Schritt,
Kein Geräusch, keinen Fehltritt
Darf ich machen,
Sonst hören sie es krachen.

Nur noch ein kleines Stück
Nicht mehr viel! Ich schau zurück.
...
24 Von Sekunde auf Sekunde um Sekunde
Vorschautext:
Von Sekunde auf Sekunde um Sekunde
Streu' ich Salz und Zucker in die Wunde,
Stunde für Stunde rast an mir vorbei,
Runde um Runde, ich schlage, ich schrei',
Wieder und wieder, ich lern' nichts dabei.

Ein Mensch, ein zerstörtes zerstörerisches Wesen,
Ich jage mich mit dem eigenen Besen.
Bloß raus aus mir! Bloß raus aus meinem Haus!
Verpiss dich! Ich bin ein Monster, eine graue Maus.
Verschwinde! Ich will dich nicht! Geh raus!

...
23 An einem Tag
Vorschautext:
Tausend wichtige belanglose Informationen
Schießen aus Kanonen
Von Mündern endloses Geschwätz in strahlender Dunkelheit
Ihr seid gescheit

In schmerzhafter Glückseligkeit in sorgenvoller Freude
Ach ihr riesenhaften Leude
Denkt ihr wirklich ihr kennt mich und mein Gesicht
Ich kenn's nicht

Was ist der Mensch was ist er nicht soziale Schicht
Freie Pflicht
...
22 Menschengeist
Vorschautext:
Ich spüre den kalten Tisch.
Ich fühle mich wie ein Fisch
Auf einem ausgedörrten Feld
In einer unwirklich scheinenden Welt.

Ich schwebe wie ein Menschengeist,
Der Tag für Tag hinauf, hinab reist
In lebendigstem Tod und toter Lebendigkeit.
Ein Zeitvertreib für die Ewigkeit?

Was soll bloß aus mir werden?
Leb ich doch nicht ganz auf Erden,
...
21 Ich warte auf dich
Vorschautext:
Ich warte schon ne Ewigkeit
Auf dich, mein Liebgesicht.
Träum von Glück und Heiterkeit,
Drum schreib ich dies Gedicht.

Ich frag mich oft, bist du schon da
Und seh ich dich bloß nicht?
Wie weit ich in den Urlaub fahr,
Ich find dich einfach nicht.

Ich weiß, dass es dich gibt!
Ich bin in dich verliebt.
...
20 Ich brauche ein neues Gehirn!
Vorschautext:
Gedanken von allen Seiten
Zu vie Zeit! Zu viel Zeit!
Ich spür' wie sie sich verbreiten
Mein Hirn! Dem Untergang geweiht!
Ach wie es schreit! Wie es schreit!
Kann ich's denn nicht umleiten?

Konzentrier dich! Konzentrier dich!
Denk nicht an sie! Denk nicht an die Gedanken!
Denk nicht an dich! Vergiss mich!
Die Gedanken bringen dich ins Wanken!
Du begreifst nicht! Es ist dein Werk!
...
19 Durch die unendlichen Straßen
Vorschautext:
Ich irre durch die fremden bekannten Gassen
Ich kann es selbst nicht fassen
Und frag dich, darf ich's hassen
Und du sagst nein. Aber ich kanns nicht lassen

Die andern gehen glücklich ihrer Wege
Während ich die Gassen fege
Ich suche, denn in meinem Nacken hängt die Säge
Die fällt, die sägt, wenn ich andere Dinge erwäge

Ich suche die Straßen nach dem Sinn meines Lebens
Und ich finde, Sackgassen. Vergebens.
...
18 Frühlingserblühen
Vorschautext:
Wie die weißen Blüten erblühen
Wie die kleinen Vöglein schweben
Wie Blümlein lieblich Duft versprühen
Und Spinnlein ihre Netze weben
Wie Sonnen sich um Licht bemühen
Wie starke Bäume ihr Grün erheben
Wie des Menschleins Augen glühen
Ach, ist das nicht ein frisches Leben?
17 Frühlingsschnee
Vorschautext:
Wenn du Hummeln brummeln hörst
Dich nicht mehr an Kleinigkeiten störst
Wenn Bienen summen und Vögel singen
Und du spürst wie Blumen klingen

Sitzt du zwischen Gras und Klee
Beobachtest den Frühlingsschnee
Wie er deine Nasenspitze streift
Und die Melodie des Frühlings pfeift

Gedanken umnächtigen dein Hirn
Doch du bietest allen die Stirn
...
16 Für Omi
Vorschautext:
Liebe Omi, ich will dir sagen,
Mit dir steht und fällt die Welt.
Kann mich nie über deine Plätzchen beklagen,
Doch da ist mehr noch, was uns zusammenhält.
Deshalb, Omi, sag ich dir:
Ich hab dich lieb, in meinem Herzen hier!
15 Sei dumm, sei frei!
Vorschautext:
Dummheit ist Freiheit,
Dummheit ist Glück.
Ist man einmal gescheit
Kriegt man sie nie mehr zurück.
14 Der kleine Mensch ganz unten
Vorschautext:
Hohe diskutieren mit höheren Kreisen,
Sind die nicht toll, die Weisen,
Wie die über alles enscheiden,
Andern die Kehle durchschneiden,
Für Geld,

Letztendlich trifft es
Den kleinen Menschen ganz unten,
Der da liegt mit gebrochenem Herzen
Und Magenschmerzen,
Zerfleischt von drei sabbernden Hunden,

...
13 Traumwelt
Vorschautext:
Eine Suppe im Haar
Macht Träume wahr
Du siehst sie klar
Das Haar wird starr

Daraus bilden sich Säulen
Du siehst weiße Eulen
Du könntest heulen

Vor Glück
Nie mehr zurück

...
12 Die Spinne und die Suppe - nach wahrer Begebenheit
Vorschautext:
Einer Suppe war es schnuppe,
Dass die Spinne Hunger hatte.
Die Suppe spielte mit der Puppe,
Die Spinne spielte mit der Ratte.

Der Magen hängt ihr in den Knien.
Das hätt' die Spinn' ihr nie verziehn,
Der Suppe, die nicht fertig wurd.
Die Situation ist echt absurd.

Die Suppe sah die Spinne an,
Sah, wie sie fast vereckte,
...
11 Spiel mit dem Leben
Vorschautext:
Am Stamm fest angebunden,
Das Seil erstickt mich fast,
Jaulend tanzt du deine Runden.
Ich denk, dass du mich hasst.

Du spielst mit mir wie ein Kind.
Gibst mir trinken, gibst mir Essen,
Doch lieber würd' ich Erde fressen.
Du willst nicht, dass ich mich find'.

Doch der Wunsch in mir ist groß,
Ich frage mich, wie könnt ihr bloß
...
10 Einzelteile
Vorschautext:
Alles ist an einem Ort,
Die eine da, die andre dort,
Alles passt zusammen.
Bis ein Teil von mir davontreibt,
Durch einen einzigen Gedanken
Und nicht mehr passen will.
Der Riss breitet sich aus,
Nach und nach zerfällt das Haus,
Das einst so sicher schien.
Einzelne Melodien, Motive
Und Noten fliegen herum.

...
9 Das Monster
Vorschautext:
Von hinten, still und leise,
Lautlos schreiend zieht
Das kleine Monster seine Kreise.
Erst sah ich es nicht.
Wie ein Elektron um ein Atom
Ist es überall und nirgendwo.
Ich kann es nicht fangen
Nicht berühren
Nicht sehen
Aber spüren.
Den Druck. Die Ungewissheit.
Und zweifle dennoch
...
8 Englischunterricht
Vorschautext:
I am bad in english
I have only one wish
I don't want to present
Please let the lesson end.
7 Die Pest (Albert Camus) in Gedichtform - Kapitel 1 (Rieux)
Vorschautext:
In meiner farblos-nüchternen Stadt,
Die rein gar nichts Besonderes hat,
Kündigt sich etwas Seltsames an,
Doch noch glaubt keiner daran.

Eine Ratte schwankt heraus,
Mit schäumendem Maul und filzigem Haar,
Aus welchem Grund ist noch nicht klar,
Liegt tot im Treppenhaus.

Auf die eine folgen hundert,
Folgen hunderttausend am Tag,
...
6 Die Pest - Kapitel 2 (Rambert)
Vorschautext:
Ist es ein Traum? Ist es wahr?
Ist die Pest nun wirklich da?
Raum für Raum frisst sie die Stadt,
Die mir erscheint so grau und matt.

Als Journalist kam ich hierher,
Dann schlossen sie das Tor.
Meine Familie fehlt mir sehr.
Wer kümmert sich denn? Wer?
In einer fremden Stadt verbannt,
Doch mich nimmt keiner bei der Hand.

...