Profil von Käti Micka

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Gedichte gelesen: 254.869 mal
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Titel
1821 Vorsehung
Vorschautext:
Vorsehung

Das Schicksal
spielt seine eigene Melodie
Es lässt sich nicht zum Narren halten
Es bestimmt die Töne seiner Sinfonie
Es kann schalten und walten
Seinen Text vergisst es nie

© Käte Micka


...
1820 Der Sommer trägt Trauer
Vorschautext:
Der Sommer trägt Trauer

Im grauen Mantel
schlendert der Sommer
durch die Straßen
Dunkle Wolken
lassen ihren Tränen
freien Lauf
Der herzlose Wind
zerzaust die Köpfe
meiner roten Rosen
Die Vögel
...
1819 Manches müsste man einfach sagen
Vorschautext:
Manches müsste man einfach sagen

Der Tag
hatte seinen Preis
Die Nacht
verspricht mir ihre Anteilnahme
Ich muss über alles nachdenken
Es fehlen mir Worte
Schöne Worte

© Käte Micka

...
1818 Der Mensch ist sein größter Feind
Vorschautext:
Der Mensch ist sein größter Feind

Bleib in deinem Schneckenhaus
Steck nicht
deine Fühler raus
Komm Heute mal zur Ruhe
trage mal die kleinen Schuhe
Du kannst die Welt nicht befreien
von ihren täglichen Reibereien
Sie lieben sich
Sie bekriegen sich
Wir müssen es ertragen
...
1817 Die Sonne bringt es an den Tag
Vorschautext:
Die Sonne bringt es an den Tag

Sich zu offenbaren
ohne es zu ahnen
So mancher ließ sich schon
tief in die Papiere sehen
Blamiert steht er da
Tief erschüttert
kann er die Welt
nicht mehr verstehen

©Käte Micka
...
1816 Ich bin wach
Vorschautext:
Ich bin wach

Ich höre dich atmen
Die Nacht und ich
wir atmen mit
Unsere Hände berühren sich
Geborgenheit
wiegt mich sanft
in den Schlaf
Auch im Traum
vertraue ich dir
Die Nacht liegt
...
1815 Der Schlaumeier
Vorschautext:
Der Schlaumeier

Der Rotstift
ist sein liebstes Utensil
Damit zieht er täglich
durch die Lande
Er ist auf Fehlersuche
Dazu ist er
seiner Meinung nach
im Stande
Viel Erfolg zu buchen
dass ist sein Ziel
...
1814 Man sollte nichts verdrängen
Vorschautext:
Man sollte nichts verdrängen

Erinnerungen
spielen mit meinen Gedanken
Sie verwirren mich
Sie belegen Tatsachen
Sie bringen mich
zum Weinen
und
zum Lachen
Wie brauchbar
ist ein gutes Gedächtnis
...
1813 Mitgefühl
Vorschautext:
Mitgefühl

Schreibe hin
was du im Augenblick
verspürst
Wenn du den Schmerz der Welt
mit offenem Herzen fühlst

©Käte Micka


Käti Micka
1812 Heute Nacht
Vorschautext:
Heute Nacht

Der Schlaf
er machte sich davon
Er ließ mich einfach
mit wachen Augen liegen
Nichts half
Ich gab mir so viel Mühe
Ich zählte nicht nur Schafe
Ich nummerierte auch die Kühe


...
1811 Blutbefleckte Blätter machen uns Angst
Vorschautext:
Blutbefleckte Blätter machen uns Angst

Unser Globus
zerberstet vor Verdruss
So kann es doch
nicht weitergehen
An jedem Tag
lassen Menschen
ihr einziges Leben
Immer wieder
holt einer aus zum Schlag
Das Elend können wir
...
1810 Bin enttäuscht
Vorschautext:
Bin enttäuscht

...Jemand...
Angeblich
mit einem klugen Kopf
Gibt Sachen von sich
Wie ein loser Hosenknopf
Sein Augenmerk
bewegt sich
weit hinterm Berg


...
1809 Schade schade
Vorschautext:
Schade schade

Einem bleibt die Spucke weg
Irgendwas ist doch defekt
Was geht manchen
durch den Sinn
Worüber grübeln sie
Laufend erzählen sie
irgendwelche Geschichten
Sie haben das Bedürfnis
Nichtsagendes zu belichten
Sonst haben sie
...
1808 Was uns bewegt ...in diesem Moment...
Vorschautext:
Was uns bewegt …in diesem Moment…

Ein Meer der Tränen
überschwemmt
unsere Welt
Wie wird man Herr
dem großen Schmerz
Wie kann man ihn besiegen
Was Menschen verschulden
darf man nicht dulden
Katastrophen unserer Erde
bleibt ein vorhandenes Erbe
...
1807 Sie hörte die Engel singen
Vorschautext:
Sie hörte die Engel singen

Am Ackerrain
saß sie als Kind
Oft ganz allein
inmitten bunter Blumen
Die Lerche sang
hoch in der Luft
Ein Kuckuck aus der Ferne ruft
Sie sang dazu
aus voller Brust
Auf ihrem Kopf ein Kranz
...
1806 Ich genieße
Vorschautext:
Ich genieße

Durch das Fenster
sehe ich
den Abend schimmern
In den Gärten
sachte
viele Weihnachtslichter flimmern
Still
ruht die Natur
Eifrig
tickt die Winteruhr
...
1805 Unerklärlich
Vorschautext:
Unerklärlich

Ihnen geht
Fragwürdiges durch den Sinn
Sie verirren sich
Sie fliehen in mystische Welten
Mit ihren Gedanken
gleiten sie in die dunkle Tiefe
Weshalb
fliehen sie gerade da hin


...
1804 Vorsicht
Vorschautext:
Vorsicht

Gebt
nicht alles preis
Irgendwo
gibt es ein Tabu
Es sind Werte
die man
knapp selber weiß
Man muss
nicht alles offenbaren
Jeder braucht
...
1803 Lass`dich nicht anstecken
Vorschautext:
Lass` dich nicht anstecken

Dunkelheit wird prophezeit
Ich bleibe stark
Ich bin bereit
Doch irgendwo am Horizont
da leuchten bunte Farben
Ein sanfter Wind
ist auf dem Weg
will zaghaft
die Natur bemalen

...
1802 Wahre Schönheit kommt von Innen
Vorschautext:
Wahre Schönheit kommt von Innen

Sein Gesicht
sollte man behüten
Die Natur hat uns
damit bedacht
Es ist unser Merkmal
Lasst es nicht zerschneiden
Das Altern
kann man nicht vermeiden
Man könnte erschaudern
und laut trauern
...