Profil von Ingrid Baumgart-Fütterer

Typ: Autor
Registriert seit dem: 12.04.2016

Statistiken


Anzahl Gedichte: 3.332
Anzahl Kommentare: 0
Gedichte gelesen: 322.358 mal
Sortieren nach:
Titel
252 Kater Max, der Sturkopf
Vorschautext:
Max stures Verhalten nimmt für mich überhand,
der Kater will mit dem Kopf immer durch die Wand
wird renitent wenn er sich nicht durchsetzen kann
mit den fixen Ideen, die er listig ersann.
Widerworte sprudeln aus ihm nur so heraus,
seine Dickköpfigkeit ist mir ein wahrer Graus,
was ich auch tu, gegen ihn komme ich nicht an,
folglich gebe ich nach, weil ich nicht anders kann.
251 Kampf zwischen zwei Katern
Vorschautext:
-1-
„Es rauscht schon wieder im Karton“,
Kater Milka spurtet davon,
Kater Max sprintet hinterher
Milka setzt an zur Gegenwehr.
-2-
Beide liefern sich einen Kampf,
stehen vor Ärger unter Dampf
und ziehen sich die Ohren lang
mit einem klagenden Singsang.
-3-
Sie treiben es immer bunter,
...
250 Haare lassen müssen
Vorschautext:
Ein Fliegenfänger hängt herab
daran Insekten kleben,
die halten Kater Tom auf Trab,
denn einige noch leben.
Sie zappeln mit Flügeln, Beinen
kämpfen um ihr Überleben,
bei dem Anblick könnt man weinen,
Tom sitzt ungerührt daneben.
Er versucht sie aufzuessen
knabbert am Fliegenfänger,
die Versuche ihn sehr stressen
Spaß macht es ihm nicht länger.
...
249 "Honorige Ritterlichkeit"
Vorschautext:
Der Rittersmann strahlt Würde aus,
Gesagtes ist ein Ohrenschmaus,
die Worte – präzise gesetzt –
sind alle tiefgründig vernetzt
mit universitärem Wissen –
sein Herz ist ein Ruhekissen,
an das Frauen sich gern betten,
er wird sie vor Trübsal retten.

Als Kavalier der alten Schule
verabscheut er Sündenpfuhle,
bleibt in der Liebe integer,
...
248 "Droht kognitiver Verfall?"
Vorschautext:
Hirn wird mit Reizen überflutet,
das eigene Denken „ausblutet“,
noch mehr Fake-News werden verbreitet,
der Betrug Kopfschmerzen bereitet,
die Synapsen stellen ihr Tun ein,
zum Ausgleich zieht man sich vermehrt rein
Infos, von der KI generiert,
sich so durch Denkprozesse laviert,
die zunehmend fremdgesteuert sind,

-bleibt man des eigenen Geistes Kind? -
247 "Mann" hat es nicht leicht
Vorschautext:
-Fiktion -

Der alte Mann sabbert vor sich hin,
Speichelfäden hängen runter vom Kinn
rotgeränderte Augen triefen,
durch die Nase kann er nur noch schniefen
die Zahnprothese rutscht hin und her,
das Beißen, auch das Schlucken fällt ihm schwer,
Stuhl und Harn kann er nicht mehr halten,
es juckt, brennt und beißt in Gesäßfalten,
Hämorrhoiden sind fast kirschkerngroß,
am Geruch nehmen Mitmenschen Anstoß.
246 Späte Reue eines Sohnes, der sich selbst verlor
Vorschautext:
-Fiktion –

-1-
Mutter, ich weine mir nach dir die Augen aus.

Deine Liebe hatte ich mit Füßen getreten,
obwohl du die Einzige warst, die mich
bedingungslos von ganzem Herzen liebte.
Du hattest dich für mich aufgeopfert
und wärst für mich, falls nötig, ohne
zu zögern, durchs Feuer gegangen.
-2-
...
245 Tränenbotschaften
Vorschautext:
Es schmecken Tränen der Freude
salzig wie Tränen der Trauer,
obwohl es dasselbe Herz ist,
das heftig gegen Rippen klopft.
Die Herzensbotschaft variiert
mit der jeweiliger Lage
auch wenn, s im Kern der Aussage
um verlorene Liebe geht
.
244 Zauber der Liebe
Vorschautext:
Sie haben einander gefunden,
fühlen sich innig verbunden
schwimmen auf gleicher Wellenlänge,
lauschen der Liebe Gesänge,
tanzen ins Morgengrauen hinein,
sagen einander „Du bist mein,
hast im Herzen einen Ehrenplatz“,
das alles in nur einem Satz,
der den Zauber der Liebe ausdrückt,
die beiden höchst beglückt, verzückt.
243 Ideengenerator
Vorschautext:
Vor Kreativität er sprüht,
seine Zuhörer sind bemüht
seinem geistigen Feuerwerk
über steilem Ideenberg
höchst konzentriert standzuhalten
und Einsichten zu entfalten,
um nicht als dumm dazustehen,
obendrein so auszusehen.
242 Nachtmensch
Vorschautext:
Gern macht er die Nacht zum Tag,
weil er ihren Zauber mag
liebt das Funkeln der Sterne
aus der himmlischen Ferne
und des Mondes Silberglanz,
fühlt sich seelisch heil und ganz,
wenn ihn durchleuchtet das Licht,
zudem erhellt seine Sicht.
241 Selbstzufriedenheit
Vorschautext:
Kater Apollo fragt sich nie,
wer er ist oder werden könnte,
denn er weiß, dass er eben ist
wie er ist – so war es und so wird, s
für ihn immer sein.
Deshalb ist Apollo mit sich selbst
im Reinen und höchst zufrieden.
Nie käme es ihm in den Sinn,
sich mit anderen zu vergleichen
oder Vorbildern nachzueifern.
Von einem göttlichem Frieden
durchdrungen, erfreut er sich
...
240 "Luftballonflug"
Vorschautext:
Bunte Luftballons
steigen mit mir
in den Himmel empor,
lassen meine beglückte
Seele baumeln,
verleihen meinem Sein
Leichtigkeit,
lassen mich abheben
in das Reich der Fantasie.

Bunte Luftballons
sprechen das Kind
...
239 Abhängigkeit - "Smartphoner" -
Vorschautext:
- Fiktion -

-1-
Vor Wind und Wetter gut geschützt
sitzt er tagtäglich auf einer Bank,
Smartphone hat er auf Schenkel gestützt,
sein Rücken lehnt nicht an der Wand.
-2-
Kapuze in Stirn gezogen
gibt der Mann sich nicht zu erkennen,
sein Rücken ist nach vorn gebogen,
vom starren Blick Augen brennen.
...
238 Die flambierte Rübe
Vorschautext:
-1-
Es hoppelt hungriger Feldhase
herüber zu einem Schneemann,
dessen saftiger Rübennase
er gar nicht widerstehen kann.
-2-
Der Hase beißt ihm die Nase weg,
Ärmster den Geruchssinn verliert,
flugs trägt er die Beute ins Versteck,
wo Frau Hase Rübe flambiert.
-3-
Sie lassen sich die Rübe schmecken,
...
237 Moralische Verurteilung
Vorschautext:
-Fiktion –

Moralische Keule wird geschwungen,
Klage- Hasslieder werden gesungen,
wer nicht ins Konzept passt, wird ausgegrenzt,
das eigene Verhalten wird „bekränzt“,
zum Maß aller Dinge hochstilisiert,
im Vergleich, jeder „Konkurrent“ verliert
und das sei ihm auch dringend geraten,
sonst wird er erklärt zum Satansbraten,
der Spieß wird im Nu einfach umgedreht
und dabei jede Tatsache verdreht,
...
236 Akzeptanz und Wertschätzung
Vorschautext:
Manche Menschen durchs Leben hetzen,
ohne Grund sich unter Druck setzen,
machen um eine Sache viel Wind,
sehen Probleme, wo keine sind.

Manche Menschen Tränen vergießen,
dabei vor Selbstmitleid zerfließen
und nur das Negative sehen,
anderen auf die Nerven gehen.

Sie sollten sich selbst akzeptieren,
keine bösen Worte verlieren,
...
235 "Flächenfraß"
Vorschautext:
-1-
Wälder, Wiesen und Felder weichen,
wo Häuser in den Himmel reichen
werden unter Straßen begraben,
wo sie keinerlei Chance haben
weiter zu bestehen in der Welt,
solange der Asphalt nicht zerfällt.
-2-
Ackerland, von Blütenstaub umweht
befand sich dort, wo die Fabrik steht,
Schornsteine qualmen, rußen, fauchen,
die Umwelt in Rußwolken tauchen,
...
234 Grauen im Nebel
Vorschautext:
Im Nebel verschwindet ihre Gestalt,
dem Mann wird abwechselnd heiß und kalt
er fühlt sich allein auf weiter Flur,
die Panik piesackt ihn in einer Tour.
Im Unterholz raschelt es, knackt und kracht,
zur Gewissheit wird bald sein Verdacht,
seine Frau ist abgestürzt am Hang,
geschockt bleibt er Witwer, ein Leben lang.
233 Enge Sichtweise
Vorschautext:
Er knüpft ihr Knoten ins Gehirn,
um ihre Denken umzuleiten,
damit sich hinter ihrer Stirn
kluge Gedanken nicht weiten.
Er bevorzugt Engstirnigkeit
aller Dinge höchst simple Sicht
folglich ist er es total leid,
dass in ihrem Geist brennt ein Licht.