Profil von Belix Bahei

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Anzahl Gedichte: 79
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Titel
19 Verantwortung - die Sache mit dem Bock und dem Gärtner
Vorschautext:
Nun bist Du ernannt, für die Abteilung als neuer Leiter,
auf dem Berufsweg geht es also jetzt einen Schritt weiter.
So wurden Dir Verantwortung und Pflichten übertragen,
offen ist jedoch die Frage: Wolltest Du es so haben?

Denn nach kurzer Einarbeitungszeit hast Du erkannt:
dein Vorgänger fuhr so einiges gegen die Wand.
Es wurden Vorschriften häufig nicht eingehalten.
Nun ist es Deine Pflicht dies anders zu gestalten.

Dein Vorgänger, der in Rente ging, ist endlich weg,
allerdings stehst Du jetzt bist zum Hals in seinem Dreck.
...
18 Lange Haare - kurzer Verstand?
Vorschautext:
Früher, zur Jugendzeit, da hatte ich langes Haar,
doch den alten Leuten war schon damals immer klar,
dies Weltbild hatte sich bei ihnen fest eingebrannt,
sagten überzeugt: „Lange Haare, kurzer Verstand.“

Heute, Jahrzehnte später, frag ich mich, ob das stimmt,
ob das längere Haar einem die Geisteskraft nimmt.
Drum ließ ich meine Haare wachsen, drei Jahre lang,
und stellte dann fest: ich wurd gar nicht gedankenschlank.

Schau ich nun hier auf die Köpfe unserer Führungskräfte,
fehlen dort durchweg die körpereigenen Haarwuchssäfte.
...
17 Missmanagement mit Maulhelden
Vorschautext:
Der Missstand wurde schon immer als extrem unglücklich empfunden,
viele sich darüber beklagten, in so manchen Gesprächsrunden.
Selbstverständlich darf es so auf gar keinen Fall mehr weitergehen,
da waren sich alle einig, das konnten sie alle verstehen.

Wetteifernd schlug dann jeder eine vielleicht denkbare Lösung vor,
man hätte, könnte, müsste und sollte, so der einheitliche Chor.
Doch leider sprach niemand in dieser Runde ein kräftiges „Aber“,
und somit blieb alles halt nur unqualifiziertes Gelabber.

Denn diese eilfertige Truppe vergaß vor lauter Eifrigkeit,
zu klären, festzulegen, wer was wann tut und dann zu welcher Zeit.
...
16 Duckmäuserich, der; -s, -e (männliche Duckmaus)
Vorschautext:
Ein Duckmäuserich ist kein Tier, keine Maus,
die sich schnell flüchtet, schutzsuchend in ihr Haus,
wenn die böse Katze schleicht jagend herum,
sondern ein Mensch ohne Kühnheit, ohne Mumm.

Das sind Menschen, die zu allem Ja und Amen sagen,
angstbesessen nie und nimmer den Widerspruch wagen.
Sie wollen nur ruhig und ungestört durch den Tag gleiten,
wollen sich nicht wegen irgendwelchen Kram rumstreiten.

So ein Leben als Duckmäuser wirklich nicht schön sein kann.
man wird beständig rumgeschubst, quasi von jedermann.
...
15 Das Lästerverbot
Vorschautext:
Schön sah er wirklich nicht aus,
ästhetisch wahrlich ein Graus.
Von Menschenhänden gemacht,
zur Ehr der Heiligen Nacht.

Die glänzenden Kugeln ungleich verteilt,
niemand, der ehrfurchtsvoll davor verweilt.
Auch die Kerzen gefühllos hineingestopft,
der Betrachter hätte so gern mehr erhofft.

Im Pausenraum steht nun dieses unschöne Stück,
sollt Freude und Licht spenden, etwas Weihnachtsglück.
...
14 Tante Trudes Kaffee
Vorschautext:
So wie ich das seh`
macht den besten Kaffee,
bekömmlich für den Magen,
Tante Trude aus Mollhagen.

Bei Tag und auch bei Nacht,
aus Bohnen frisch gemacht.
Immer und zu jeder Zeit,
stets auf Knopfdruck bereit.

Man wählt nur Menge und Mahlgrad,
sofort geht Trude an den Start.
...
13 Kaulquappen
Vorschautext:
Wir fischigen Kaulquappen
wollen nach frischer Luft schnappen.
Wollen dem Teich entrinnen,
wo unsere Leben beginnen.
Wollen nach Großem streben,
nach knallbuntem Leben.
Doch ein vorbeischwimmender Fisch
macht mit einem Happs reinen Tisch.

Das Leben eben schnell zu Ende ist,
wenn einen ein großer Fisch frisst.

...
12 ZuckerSchnüppchen und ReimeBär
Vorschautext:
Liebes ZuckerSchnüppchen,
süßes SternenPüppchen,
sei gewarnt vorm frechen Charmeur,
vorm fiesgemeinen Reime-Bär.

Er lockt Dich in den dunklen Wald,
mit Komplimenten, mit süßen.
Lockt Dich in einen Hinterhalt,
mit liebevollen Wortküssen.

Er will Dich mit lieben Worten verführen,
mit sanftleisen Reimen dein Herz berühren.
...
11 Das Kaffeeverbot
Vorschautext:
Eine Spur sich durch die ganze Firma zieht,
von der Kantine zu den Arbeitsplätzen,
eine Spur aus Kaffeetropfen, wie man sieht.
Des Chefs Ordnungssinn wird dies bös verletzen.

So ein Frevel darf nicht ungesühnt bleiben
und ist in aller Zukunft zu vermeiden.
Die Kanne, kaputt, tropfte ungehindert,
dies des Chefs Urteil in keiner Form mindert:
„Ab jetzt sei hier, bei Abmahnung und Beschäftigungsschluss,
gänzlich verboten am Platz jeglicher Kaffeegenuss.“

...
10 Wie der Björn erfror
Vorschautext:
Früh an jedem Arbeitsmorgen,
frohgemut und ohne Sorgen,
wartet, wie immer, der Björn brav,
draußen, so wie ein dummes Schaf,
auch bei Eiseskälte und Schnee,
auf seine schöne Schlüsselfee,
Sie öffnet ihm die warme Welt.
Für ihn ist sie ein weiblich Held.

Jedoch eines Tages – oh je.
Wo blieb bloß die liebliche Fee?

...
9 Gib mir Feuer!
Vorschautext:
Sie frug mich und bezahlte es teuer:
„He, Belix, hast du für mich mal Feuer?“

Ich Dir - zack - Feuer gab,
mit meinem Zauberstab.
Ich machte Dich heiß.
Ich kann das, ich weiß.
Ich brachte Dich zum Brennen,
kannst mich ZauberBelix nennen.

Erst zart und leise die Flammen knistern,
so liebevoll deinen Namen wispern.
...
8 Weshalb raucht sie bloß?
Vorschautext:
Mit dem Rauchen begann sie vor vier Jahren,
ich frag mich was dafür die Gründe waren.
Vielleicht war es ja großer Liebesschmerz,
eine verlorene Wette, ein Scherz?
War es die Suche nach neuer Lust,
die Kompensation von Leid und Frust?
Oder war eine neue Liebe
der Beginn der rauchenden Triebe?

Also weshalb raucht nun bloß diese Frau?
Antworten blieben bisher ungenau.
Dabei müsst sie doch eigentlich wissen:
...
7 Die Mückenjagd
Vorschautext:
Man geht zu Ruh,
macht grad’ die Augen zu,
beginnt das Träumen schon,
da hört man einen fiesen Ton.
Ein fernes leises Summen,
ein Surren, ein ganz hohes Brummen.

An Schlaf ist nun nicht mehr zu denken,
anderes wird nun die Gedanken lenken.
Eine Mücke ist im Raum,
leider ist dies kein Traum.
Jetzt, mitten in der Nacht,
...
6 Wenn ein Schlüssel sich versteckt
Vorschautext:
Will ein Schlüssel seine Besitzerin necken,
dann macht er sich den Spaß, sich zu verstecken.
Sein Frauchen dann in allen Taschen sucht,
laut wütend und gotteslästerlich flucht.
Jedoch der Schlüssel bleibt verschollen,
da hilft kein Schimpfen und kein Schmollen.

Oder vielleicht doch mehr dahintersteckt,
wenn er die Frau so gnadenlos erschreckt?
Überdies sei die Frage geduldet,
ob sie es vielleicht nicht selbst verschuldet?
Es scheint inzwischen ja auch sonnenklar,
...
5 Die blauschöne Frau
Vorschautext:
Ich kenne da eine schöne Frau
und wenn ich in ihre Augen schau,
dann ich mich nicht mehr zu regen trau,
vor Nervosität wird mir ganz flau.

Eines Tages kam die süßschöne Frau,
schön wie das grüne Gras im Morgentau,
farbig gekleidet ganz und gar in blau.
Ich dachte erst, dass ich blaustichig schau,
denn ich bin schon alt, die Haare sind grau.
Doch dann riefen meine Sinne laut „Wow“.

...
4 Undine
Vorschautext:
„Ach, Hesi.“, hast Du so oft zu mir gesagt
und dabei so fröhlich, so offen gelacht.
Ich hab mich damals in deine Freundin verliebt,
hab mit ihr Schachspielen und das Küssen geübt.
Doch Du lebtest schon in einer anderen Welt,
warst vergeben, ein ganz anderer war dein Held.

Wir trafen uns, allesamt, freitags, zuhaus bei mir,
Rumours von Fleetwood Mac und anderes hörten wir.
Dann, in Feierlaune, gingen wir gemeinsam los.
Warum, warum, sag warum machtest Du das bloß?

...
3 Das Wochenende
Vorschautext:
Es ist nun wieder so weit,
es ist jetzt Wochenendzeit.
Wir fragen uns wofür man
es sinnvoll verwenden kann.

Man kann entspannt einkaufen,
sich vielleicht einen ansaufen
oder man kann es praktisch nutzen
und im Haushalt ordentlich putzen.
Man kann sich Zuhause verschanzen
oder man geht abends zum Tanzen.
Man ergibt sich vollends der Natur,
...
2 Shopping – nur der Frauen Lust?
Vorschautext:
Der Frauen ganz spezielle Lust,
gegen des Alltags fiesen Frust,
ist Shoppen, hast Du das gewusst?

Wird´s ihnen zu langweilig im Leben
wollen sie unbedingt Geld ausgeben.
Sich neue modische Sachen kaufen.
Egal, ob sie diese wirklich brauchen.
Steht Zuhaus auch das Regal voller Schuhe,
lässt ihnen der Kauf neuer keine Ruhe.

Verabreden sich mit ihrer Freundin stur
...
1 Der Wohnungsputz
Vorschautext:
Ach, Du süße Putz-Liese,
guck doch bloß nicht so fiese.
Es liegt ja nur an der Sonne,
sie schafft zwar wohlige Wonne,
jedoch sieht man nun jedes Staubkorn.
So etwas weckt in Dir Wut und Zorn.

Mit Kopftuch und Schürze bekleidet
wird dem Staub so das Sein verleidet.
Jetzt wird total hemmungslos geputzt,
die Strahlen der Sonne ausgenutzt.
Es muss einfach spiegeln und glänzen,
...
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